5 Dinge die du nicht von Motorräder wusstest!

Motorradfahren ist eine ganz andere Erfahrung als Autofahren. Hier sind einige interessante Dinge, zu denen diese Bikes fähig sind.

Motorräder haben den Ruf, der coolste und gefährlichste Radsatz zu sein, mit dem man auf Asphalt fahren kann.

Die Motorräder und die FahrerInnen haben jedoch mehr zu bieten als diese einfachen Klischees. Es gibt eine Reihe großartiger Dinge, die Du auf einem Motorrad oder mit einem Motorrad tun kannst.

Dieses spezielle Transportmittel ist vielseitig, anpassbar und erfordert Fachkenntnisse. Dies, kombiniert mit der Biker-Kultur, die wir so oft im Fernsehen und in Filmen sehen, verleiht Motorrädern einen Hauch von Mystik.

Lass uns also ohne weiteres etwas Licht ins Dunkel bringen, wozu genau diese Zweiräder in der Lage sind.

5 Dinge die du nicht von Motorräder wusstest!
Inhaltsverzeichnis
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    Diese Dinge sollte man über Motorräder wissen

    1. Motorräder können sehr schnell hohe Geschwindigkeiten erreichen

    Viele Menschen lieben hoch motorisierte Sportwagen und ihre Fähigkeit, in kurzer Zeit von „0 auf 100“ zu beschleunigen.

    Für den Besitzer und den Hersteller ist dies eine Art Markenzeichen und Stolz, ein solches Gefährt erschaffen zu haben bzw. zu besitzen.

    Motorräder spielen was das Tempo und die Geschwindigkeit angeht allerdings in einer ganz eigenen Liga.

    Obwohl nicht alle Motorräder auf Geschwindigkeit ausgelegt sind, können die meisten von ihnen aufgrund ihres geringeren Gewichts ein durchschnittliches Auto übertreffen. 

    Mit weniger Stahl, Kunststoff und Gummi kann ein Fahrrad ziemlich schnell beschleunigen. Nur das schnellste Auto kann sich mit der Beschleunigung eines Motorrads messen.

    Dies erhöht die Attraktivität für einige Fahrer. Selbst Motorräder mit wenig PS können schon sehr gut beschleunigen. Die Endgeschwindigkeit ist in der Regel aber niedriger.

    2. Stoppie und Wheelie

    Einen Wheelie ist sehr bekannt. Ein Wheelie ist ein Trick, bei dem jemand auf einem Bike (motorisiert oder nicht) auf dem Hinterrad balanciert, entweder in Bewegung oder im Stillstand.

    Dieser Trick ist ziemlich einfach durchzuführen, solange Du das Gleichgewicht halten kannst, um in der aufrechten Position zu bleiben.

    Ein Stoppie ist ähnlich, aber anstatt auf dem Hinterrad zu balancieren, balanciert der Fahrer auf dem Vorderrad. Dieser Name kommt davon, dass er mit den Vorderradbremsen des Fahrrads schnell und plötzlich zum Stillstand kommt.

    Dieses Manöver ist besonders gefährlich, da der Fahrer leicht vom Bike geworfen werden kann und die Kontrolle über das Bike verliert.

    Trotzdem ist dieser Trick eines der einzigartigen Dinge, die man auf einem Motorrad machen kann. Stoppies sollten nur von erfahrenen MotorradfahrerInnen ausgeführt werden, die ihr Bike zu 100 Prozent kennen und es jeder Zeit unter Kontrolle haben.

    Im öffentlichen Straßenverkehr solltest Du von dieser Art Tricks absehen, um Dich selbst und andere nicht in Gefahr zu bringen.
    Trick kannst Du auf abgesperrten Strecken testen, wenn Du es unbedingt möchtest.

    3. Unglaubliche Kilometerleistung und Kraftstoffinnovation

    Laute Motoren verbrauchen viel Kraftstoff. Das ist zumindest bei Autos der Fall.

    Wenn wir also auf der Straße ein Motorrad mit einem lauten Motor hören, dann gehen wir von einem sehr hohen Verbrauch aus.

    Da Motorräder offensichtlich kleiner als Autos sind, haben sie außerdem kleinere Tanks.

    Dennoch überrascht es am meisten, herauszufinden, dass Motorräder die beste Kilometerleistung haben, die ein Fahrzeug haben kann. Die kleinen Tanks fassen nicht sehr viel.

    Allerdings ist die Reichweite im Vergleich mit Autos mehr als doppelt so hoch. Der Kraftstoffverbrauch ist sogar noch besser als der von Hybridautos. Die höhere Kilometerleistung liegt vor allem am geringeren Gewicht. 

     

    Aufgrund der Tatsache, dass Motorräder so anpassbar sind, kannst Du Deine Fahrt so gestalten, dass das Motorrad mit dem läuft, was Du brauchst.

    Dies kann Standardbenzin oder alternative Kraftstoffe sein. Du könntest auch einen größeren Tank in das Motorrad einbauen, um mehr Kraftstoff Deiner Wahl aufzunehmen.

    Wenn Du über das Know-how verfügst, gibt es viel Raum und Möglichkeiten, um mit verschiedenen Arten potenzieller Kraftstoffe zu experimentieren.

    Es wurde z.B. das Toilettenmotorrad des japanischen Unternehmens TOTO speziell für den Betrieb mit Viehkot entwickelt.

     

    5. Alles kann zu einem Motorrad gemacht werden

    Eine Sache, die nicht unterschätzt werden sollte, ist menschlicher Einfallsreichtum und Kreativität.

    Wir zeigen dies auf so viele Arten: Kunst, Architektur, Essen und unsere endlosen Ideen für Erfindungen, um das Leben leichter zu machen.

    Eine andere Methode, mit der wir dies ausdrücken, kann darin bestehen, wie wir unsere Fahrzeuge bauen. Motorräder sind hierfür eine hervorragende Möglichkeit.
    Mit nur zwei Rädern und einem kleinen Motor gibt es viel kreativen Raum, um alles zu machen, was das Herz begehrt.

    Es sind viele einzigartige Designs entstanden, wie zum Beispiel Nachbauten von Fahrrädern, die Herstellung von Fahrzeugen aus Schrott und anderen Dingen, die Du niemals mit einem Motorrad in Verbindung bringen würdest.

    Ein gutes Beispiel hierfür wäre ein Motorrad von TOTO, einem japanischen Unternehmen, das ein Fahrzeug mit einer tatsächlichen Toilette für den Sitz und einem passenden Kraftstoffsystem entwickelt hat.

    Du kannst also Dein Geschäft verrichten und das spezielle Kraftstoffsystem wandelt den Kot und den Urin in PS und Kilometerleistung um.
    Natürlich ist wichtig zu erwähnen, dass diese Bikes nur mit Straßenzulassung gefahren werden dürfen.

    Sobald Du etwas an Deinem Bike veränderst, musst Du es eintragen und vom TÜV genehmigen lassen. Im Grunde genommen sind aber der Kreativität beim Bauen von Motorrädern keine Grenzen gesetzt.

    5 unterschätze Motorradfahrer Tipps, die dich zu einem spitzen Fahrer machen

    Entweder Du liebst es, oder es ist nichts für Dich. Motorradfahren kann ein echtes Freiheitsgefühl, Erlebnis und für manche auch eine Sportart sein. Personen, die kein Motorrad fahren, können auch nicht die Leidenschaft verstehen, die wir für diese wunderschöne Art sich fortzubewegen, haben.

    Die Sicherheit hat beim Motorradfahren oberste Priorität. Je mehr Du Dich vorbereitest und über Dein Bike oder das Motorradfahren an sich weißt, desto sicherer wirst Du werden.

    Im Folgenden werden fünf Tipps beschrieben, wie Du ein besserer und sicherer Motorradfahrer werden kannst.

    5 unterschätzte Motorrad Tipps. Tipps die dich zu einem spitzen Motorradfahrer machen

    5 unterschätze Motorradfahrer Tipps

    1. Sicherheit ist das A und O am Motorrad

    Es kann gar nicht oft genug erwähnt werden, wie wichtig es ist, persönliche Schutzausrüstung zu tragen. Die Frage ist nicht, welche Ausrüstung Du besitzt, sondern, wie oft Du die Ausrüstung wirklich trägst.

    Gerade in den Sommermonaten können Schutzausrüstung enorm warm sein. Vergiss aber nie, dass diese Ausrüstung Dich vor schweren Verletzungen schützt, im schlimmsten Fall sogar vor dem Tod. Denk immer zuerst an Deine Sicherheit.

    Eine gute Schutzausrüstung besteht aus einem soliden Paar Motorradstiefeln, die Deine Füße und Knöchel schützen und eine rutschfeste Sohle für einen sicheren Stand bei Stopps bieten.

    Als nächstes solltest Du Dir eine schwere Jeans oder, noch besser, Chaps oder eine abriebfeste Hose mit Kniepanzerung zulegen.

    Eine gute Motorradjacke umhüllt Deinen Oberkörper und die Arme. Erwäge, Körperschutz für Wirbelsäule, Ellbogen, Unterarme und Nieren hinzuzufügen.

    Gute Handschuhe sind ein Muss, um Hände und Finger zu schützen. Trage zu guter Letzt einen Integralhelm, um Deinen Kopf optimal vor Stürzen schützen zu können.

    All diese Ausrüstung ist für alle vier Jahreszeiten erhältlich. Gute, hochwertige Ausrüstung macht das Motorradfahren komfortabler – und das hilft Dir, Dich auf das Fahren zu konzentrieren.

    2. Übung mach den Meister - Fahren, Fahren, Fahren

    Motorradfahren wird oft als Sport bezeichnet. Andere sehen es womöglich als Lebensstil bzw. Lebenseinstellung. Sportler investieren viel Zeit und Energie in das Motorradfahren, um sich stetig weiterzuentwickeln.

    Es kann also nicht schaden, das Motorradfahren als eine Art Sport zu betrachten, in dem Du Dich ständig verbessern möchtest. Diese Einstellung hilft Dir, Deine Fahrweise zu verbessern und ein sicherer Fahrer zu werden.

    Du musst immer kritisch mit Dir selbst sein und auch Mängel zugeben, wenn Du welche feststellst.
    Gibt es Dinge in Deiner Fahrtechnik, die Du verbessern könntest? Berücksichtigst Du beim Kurvenfahren, Bremsen und Schulterblick den Toten Winkel und Neigungswinkel?


    Wir können alle unsere Fahrkünste verbessern. Frage jeden professionellen Motorradrennfahrer – je mehr Du trainierst und fährst, desto besser wirst Du.

    Alles was es braucht ist Zeit und ein leerer Parkplatz, um einen provisorischen Fahrerkurs zu erstellen.

    Wenige Dinge sind als Motorradfahrer befriedigender, als auf Deiner Lieblingsstraße zu fahren und perfekte Linien durch alle Kurven zu ziehen.

    Die bessere Kontrolle über Dein Motorrad sorgt für eine reibungslose Fahrt. Und das fühlt sich einfach fantastisch an, das wird Dir jeder Motorradfahrer bestätigen!

    3. Du solltest Dein Motorrad und Deine Fähigkeiten kennen

    Im Zentrum des Fahrerlebnisses steht das Motorrad selbst. Egal, ob es sich um ein Tourenrad, ein Sportrad oder ein Trike handelt, jeder besitzt ein individuelles Bike, das zu ihm / ihr passt.

    Für viele von uns sind unsere Bikes der wertvollste Besitz, den wir besitzen. Um ein besserer Motorradfahrer zu sein, muss Dein Motorrad auch im besten Zustand sein.

    Ja, viele von uns führen vor der Fahrt eine Sicherheitsüberprüfung durch, aber machst Du das auch vor jeder Fahrt?
    In finanziell knappen Zeiten könnte sich ein Ölwechsel zeitlich nach hinten verschoben werden.

     Wenn es um das Fahrwerk und andere wichtige Komponenten geht, ist es von entscheidender Bedeutung, sie in einwandfreiem Zustand zu halten.

    Motorradfahren ist ein magisches Erlebnis.

    Wenn alles richtig funktioniert, fliegst Du fast und gleitest in einer sanften Harmonie von Fahrer und Motorrad über den Asphalt.
    Deine Motorradreifen sollten ein gutes Profil haben, gewuchtet sein und richtig aufgepumpt sein. Die Bremsen sollten saubere Bremsbeläge innerhalb der Verschleißgrenzen und gute Trommeln haben. Halte die Hydraulikflüssigkeit frisch und blasenfrei.

    Überprüfe, ob die Steuerhebel reibungslos funktionieren und die Kabel nicht abgenutzt oder ausgefranst sind. Stelle sicher, dass Licht, Blinker und Hupe funktionieren und solltest du noch Glühbirnen verbaut haben, empfehle ich dir auf LED umzurüsten.

    Von der Lenkung bis zum Rahmen sollte alles in gutem Zustand sein.
    Wenn alles vorhanden ist und ordnungsgemäß funktioniert, dann kannst Du auch optimal mit Deinem Bike über den Asphalt fahren. 

    Du musst auch bei der regelmäßigen Pflege und Wartung sorgfältig vorgehen. Zögere nicht, etwas zu reparieren, das Aufmerksamkeit erfordert, führe alle empfohlenen regelmäßigen Wartungsarbeiten durch, einschließlich Ölwechsel, Ketten- und Federungseinstellungen, und behalte den Bremsbelag und den Reifenverschleiß im Auge.

    Jeder Motorradfahrer sollte seine Fähigkeiten kennen. Es ist wichtig, dass Du immer eine Route und Fahrweise wählst, die Du und vor allem Dein Motorrad bewältigen können.

    Dein Bike sollte zu Dir passen. Das bedeutet, dass Deine Füße im Sitzen flach auf dem Boden ruhen können sollten – und nicht Zehenspitzen.

    Du solltest in der Lage sein, leicht auf Dein Motorrad auf- und abzusteigen, der Lenker und die Bedienelemente sollten für Dich leicht zu erreichen sein. Je vertrauter Du mit der Route bist, desto einfacher kannst Du Dich auf die Sicherheit konzentrieren.

    Wenn Du in einer Gruppe fährst, solltest Du Dich nicht nach anderen richten oder Dich mit anderen messen. Fahre so, wie es für Dich am angenehmsten ist.

    4. Fahre Dein eigenes Motorrad und Deinen eigenen Stil

    Mit der Zeit wirst Du sicherer auf dem Bike und kannst Dir mehr zutrauen. Manöver, die vor zwei Jahren noch sehr schwierig und kaum zu schaffen für Dich waren, gehören mittlerweile zu Deiner Fahrweise dazu.

    Du entwickelst eine individuelle Fahrweise. Du solltest Dich hierbei nicht auf andere konzentrieren, sondern nur auf Dich selbst und Deinen Fortschritt.
    Gruppenfahrten sind immer eine Herausforderung, da jeder Motorradfahrer seinen eigenen Stil und Fahrweise besitzt.

    In der Gruppe kann es schnell dazu kommen, dass einzelne Fahrer/Innen der Gruppe imponieren wollen, um einen ”Wheelie” oder etwas Anderes zu zeigen. Lass Dich nicht zu Manövern ermutigen, dir Du noch nie gemacht hast und Dich dabei nicht sicher fühlst.

    Du bringst nicht nur Dich, sondern auch andere aus der Gruppe in Gefahr, wenn etwas schief geht.
    Bei den meisten sportlichen Aktivitäten ist es üblich und selbstverständlich, der Beste sein zu wollen. Motorradfahren ist kein Rennstreckenwettbewerb.

    Es gibt keine Zielflagge oder Podium.

    Jeder möchte gesund nach Hause kommen und die einzigartige Fahrt genießen. Halte Dich also immer an Deine Fahrweise und versuche keine Grenzen zu überschreiten.

    5. Nüchtern bleiben!

    Denke immer daran, dass Motorradfahren meistens eine mentale Aktivität ist. Durch Übung und den Einsatz unserer Fahrkünste trainieren wir unseren Geist, um mit unseren Muskeln richtig zu reagieren, wenn das Unerwartete passiert.

    Wir suchen ständig nach Gefahren und planen, diese zu vermeiden. All dies hängt von einem klaren Verstand und scharfen Sinnen ab. Alkohol, Drogen und einige verschreibungspflichtige oder rezeptfreie Medikamente können Deine Sinne trüben.

    Versuche nicht unter dem Einfluss von Alkohol und anderen Drogen zu fahren, um Dich selbst und andere zu schützen.
    Als Motorradfahrer musst Du immer die Straße im Auge haben. Kleine Schlaglöcher oder lockerer Untergrund können Dein Bike leicht ins Schleudern bringen.

    Außerdem musst Du bedenken, dass andere Dich kleiner wahrnehmen, wenn Du auf dem Motorrad unterwegs bist. Viele Unfälle passieren, an denen Motorradfahrer nicht Schuld sind. Sie wurden einfach übersehen.

    Versuch die Augen im Straßenverkehr immer offen zu haben. Dies geht aber nur, wenn Du selbst nüchtern bleibst und gut fahren kannst.

     

    Wie baue ich einen Cafe Racer (10 Umbau Tipps)

    Wie baue ich einen Cafe Racer | Auf was muss ich bei einem Cafe Racer Umbau achten? – Die 10 wichtigsten Änderungen sind:

    1. Das Gewicht reduzieren
    2. Mehr Leistung
    3. Verbessertes Handling
    4. Stummel-Lenker
    5. Versetzte Fußraster
    6. Linienführung
    7. Reifen
    8. Elektrik
    9. Auspuff
    10. Abspecken

    Du planst dein eigenen Cafe Racer zu bauen? Dann bist du bei hier richtig! Wir haben dir eine Liste mit den 10 wichtigsten Änderungen zusammengestellt um deinen Traum zu erfüllen.

    Egal ob du nur die Optik oder auch etwas an der Leistung ändern möchtest, wir zeigen es dir. Du hast bereits dich richtige Basis? Noch auf der Suche, dann schau dir unseren Top 10 Fehler beim der Wahl des Basis Motorrads.

    Wie baue ich ein Serienmotorrad zu einer Maschine um, die den Namen Cafe Racer trägt? Mit den folgenden 10 Hauptänderungen wird dein Projekt zum Kinderspiel.

    1) Das Gewicht deines Cafe Racer reduzieren

    Weniger Gewicht bedeutet gleichzeitig mehr Leistung, denn je leichter dein Motorrad ist, um so besser ist dein Ps / Kg Verhältnis. In den 50iger Jahren war die Reduzierung vom Eigengewicht der Schlüssel um die magischen 100 km/h zu brechen.

    Es ist leichter 20 Kilogramm an Eigengewicht bei deinem Motorrad einzusparen als 20 PS mehr Leistung zu produzieren. Solltest du nicht deinen kompletten Motor umbauen wollen, wirst du ziemlich bald das Limit deines Motorrades erreichen. Aber das Gewicht kann in verschiedenen Punkten gespart werden.

    Wo du am besten Gewicht bei deinem Motorrad sparen kannst:

    • Batterie – Der Tausch deiner Blei-Batterie auf eine Lithium-Ionen Batterie ist Pflicht! Keine andere Änderung beeinflusst den Umbau mehr als eine neue Batterie. Also Frage dich zuerst: Hast du bereits eine Lithium Ionen Batterie verbaut? Oder noch eine Blei-Batterie?
    Lithium Ion Batterie Motorrad
    • Unnötige Verkleidung entfernen
    • Rahmen verkleinern / Heck kürzen
    • Unnötige Technik entfernen – Teilweise findet man verbaute Radio ähnliches.  Manche ändern sogar jede einzelne Schraube auf Spezialschrauben aus Carbon, Aluminium oder dergleichen um in der Somme ein paar hundert Gramm zu sparen.
    • Leichtgewicht Felgen – Schau dich nach den leichtesten Felgen um, die in dein Budget passen.
    • Auf viele Anbau Teile kann/sollte man zwar nicht verzichten, jedoch kannst du Sie auf leichtere Materialien umbauen. Kettenschutz aus Carbon oder Aluminium, Kotflügel..
    • Entferne den Luftfilters Kastens und rüste auf offene Luftfilter auf
    • Tausche die originale Auspuffanlage auf eine Aftermarket aus, es gibt unzählige kleinere sowie leichtere auf dem Markt. Abgesehen vom Gewicht, verschafft dir eine neuer Auspuff einen Hammer Sound und eine neue Optik.

    Willkürlich sollten keine Teile entfernt werden, es klingt zwar Anfangs gut und einfach komplett auf die Kotflügel zu verzichten, spätestens bei der nächsten Wolke wirst du es bereuen und dein Motorrad dankt es dir auch.

    Du hast sicherlich bereits einen Grundriss im Kopf, gehört da ein Umbau einer Sitzbank dazu? Gute Idee! Den eine neue Sitzbank, Cafe Racer Stlye low profile, haben eindeutig weniger Gewicht. Bequemlichkeit ist hier Zweitrangige!

    Go Big or Go Home: Du verpasst deinem Cafe Racer den ultimativen Retro Look? Dann entfernt doch gleich den Anlasser samt Starter und Batterie und mach einen Kickstarter Bike draus.  

    2) Mehr Leistung aus deinem Motorrad holen

    Wer möchte nicht die Beschleunigung seines Motorrads erhöhen? Gegen ein wenig PS mehr hat doch niemand etwas! Eines ist ganz klar, sorgen um die 100km/h wie in den 50iger Jahren brauchen wir uns nicht mehr machen.

    Solltest du einen kompletten Motorumbau vor dir haben, Hut ab und viel Spaß! Du erzielst damit definitiv das Best mögliche Ergebnis. Aber auch das Kostspieligste und aufwendigste. Du kannst aber genauso nur diverse Anbauteile verändern. Mehr dazu etwas weiter unten.

    Es sollten immer alle Komponenten aufeinander abgespielt werden, also ist es wichtig nicht nur den Motor zu überholen und tunen, du solltest auch z.B. dein Getriebe nicht aus den Augen verlieren. Die Vergaser sind auch ein wichtiger Punkt.
    Schauen wir uns preiswerte, aber nicht minderwertigere Möglichkeiten an! Nicht nur wir benötigen Sauerstoff, auch unsere Motoren.

    Gefolgt von der Ausatmung = Auspuff. Indem wir den Verlauf der Abgase beeinflussen, können wir mehr Leistung aus unseren Motoren holen. Dies muss aber nicht gleich Lauter bedeuten. Das beste Ergebnis erreich wir bei einem Tausch der kompletten Anlage, aber bereits die Änderung des Endschalldämpfers kann die Leistung um ein paar PS erhöhen. Außerdem verringern wir hierdurch weiter das Eigengewicht.

    Mehr Sauerstoff bedeutet auch, dass wir Anpassungen an unseren Vergasern vornehmen müssen. Abhängig von den Veränderungen muss entweder einfach das Mischverhältnis verstellt werden oder neue Düsen verbaut werden.

    Moderne Basis? Vielleicht wir ein neues Mapping benötigt. Hier ist professionelle Hilfe sehr viel Wert, denn hierbei kann vieles Zerstört werden.

    Achtung hier kommt die Spaßbremse! Achte auch auf deine Bremsanlage, wie modern ist sie? Kommt sie mit der neuen Leistung zurecht? Es ist wenigsten genauso wichtig schnell stehenzubleiben wie zu beschleunigen. Immerhin hängt unser Leben daran.

    Also ziehe in Betracht deine Bremskolbenanzahl zu erhöhen bzw. größere Bremsanlagen zu verbauen. Dies empfiehlt sich prinzipiell immer, wenn es sich um ältere Technik handelt auch ohne Leistungstuning.

    3) Verbessertes Handling

    Wenn wir uns die Ursprünglichen Cafe Racer umbauten von 1950 anschauen, stand das Aussehen an zweiter Stelle.

    Ein neues Fahrwerk. Besseres Handling wird sofort mit den Stoßdämpfern verbunden. Es hat sich über die Jahre sehr viel punkto Technik bei den Stoßdämpfer getan.

    Ich konnte mit bereits kleineren Investitionen von ~250 Euro neue Federbeine erwerben und große Verbesserungen bewirken. Bei mehr Budget schau dir Modelle von Ohlins, WP oder Wilbers (Verbaut in meiner BMW) an.

    Die Federgabel nicht vergessen. Hier können wir mit verschiedenen Ölviskosität und mit neuen Federn im Inneren Verbesserungen erreichen. Alternative können auch die Gabeln als Ganzes getauscht werden.

    Neue Felgen. Richtig die Felgen beeinflussen das Fahrverhalten der Motorräder. Mit leichteren Felgen kann das Handling am meisten beeinflusst werden. Die Felgen stellen die Wohl spürbarste Veränderung dar.

    4) Stummel-Lenker oder „auf den Kopf“ gestellte Handlebars

    Auf einem Cafe Racer sitz man nicht, man liegt! Der markanteste Punkt an einem Cafe Racer ist der niedrige Lenker. Stummellenker werden sehr gerne verbaut, bekannt bei den Supersportbikes. Die Lenker können ohne viel Aufwand verändert werden.

    Es muss nur auf den Lenkerdurchmesser geachtet werden, ansonsten passen eventuell die Amateuren bzw. die Lenkeraufnahmen nicht.

    Stummellenker werden meist an den Gabelfedern montiert, hier ist darauf zu achten den richtigen Durchmesser heranzuziehen.
    Wir tauschen Bequemlichkeit mit Style und Geschwindigkeit.

    5) Versetzte Fußraster, wir möchten liegen auf unseren Cafe Racer

    Vorne Spielt die Musik!
    Unsere Position ist nun bereits ein Stück nach vorne „verlegt“ und nun versetzten wir die Fußraster ein Stück nachintern. Durch die Versetzung der Fußrasten liegen wir noch aggressiver und aerodynamischer auf den Bikes.

    Der Umbau ist nicht ganz so einfach wie neue Lenker.
    Für gängigere Bikes findet Plug-and-Play Produkte. Solltet Ihr keine fertigen Fußraster finden schaut euch nach Universalen Produkten um.

    Hier solltet Ihr eventuell Hilfe von einer professionellen Werkstatt in Anspruch nehmen. Wir wollen ja nicht Plötzlich einen Fußraster verlieren!

    6) Wie euer Cafe Racer dasteht – Wichtige Linienführungen

    Die perfekte Linie bei einem Cafe Racer
    Jedes Bike hat seine ganz persönliche Linie, welche bei einem Umbau verändert werden, bewusst oder unbewusst. Den mit einer neuer Sitzbank wird das Eck kürzer, neue Gabeln und schon steht euer Motorrad anders da.
    In der Regel kann man folgende markanten Punkte bei einem Cafe Racer im Hinterkopf behalten:
    Idealerweise Beginnt euer Bike mit der Achs am Vorderrad und endet mit der Achse des Hinterrads. Die sogenannten Cut Off Points.
    Klar, ein Tuning am Motor wird kaum einer sehen, verkürzt man aber das Heck und verbaut eine andere Sitzbank sieht das Ganze gleich anders aus. Mach dir also im Vorfeld Gedanken, Fotografier dein Bike von der Seite und zieh einfache Linien.

    Achte dabei darauf, wo dein Bike Beginnt und Endet. Ziehe nun jeweils von der Mitte der Reifen horizontal eine Linie nach oben, alle Teile die darüber hinausstehen müssen gekürzt werden.
    Ein Cafe Racer ist ein Motorrad welches Optisch abgemagert aussieht, man könnte meinen es besteht nur aus einem Motor.

    Das Magische Dreieck eines Cafe Racer

    Du wirst sehr viele Motorräder sehen die so gut wie nichts unter der Sitzbank verbaut haben. Man versucht das Bike „Transparent“ zu machen. Der Tank und der Motor sind zwei Punkte die deine Aufmerksamkeit anziehen sollen, als würden sie frei stehen.
    Durch die Umrüstung von einer Luftfilterbox auf offene Luftfilter wird ein großes Teil geöffnet. Jetzt hast du bereits Optisch viele Kilos von deinem Motorrad entfernt.
    Die Position der Lichtmaske an den Tank anpassen
    Deine Lichtmaske gehört etwas nach unten verlegt um einer Linie mit dem Tank und der Sitzbank zu sein.
    Schon, das Ganze klingt für dich aber unbequem? Richtig! Ist es auch, ein Cafe Racer kann, und darf ( 😉 ) weh tun.

    7) Die richtige Wahl des Gummis

    Welchen „Look“ möchtest du mit deinem Bike erzielen? Soll dein Motorrad aggressive und grob dastehen? Dann sind Stollenreifen die Ideale Wahl. Sie liegen nicht so gut auf der Straße wie Slicks, geben dem Bike aber einen groben Look.
    Soll dein Bike schnell aussehen? Klassische Rennreifen erledigen den Job! Perfekte Fahreigenschaften, kleben förmlich auf der Straße und lassen dein Bike schnell aussehen.
    Back to the Roots Reifen. Einen Bandreifen, dicker Gummi, breiter Flacher Reifen.

    Wie die Firestone Deluxe geben deinem Bike den absoluten Klassiker Look.
    Die Reifen spielen eine wichtige Rolle den wir entfernen so viele Anbauteile wie möglich, wodurch die Reifen, Tank, Sitz die ganze Aufmerksamkeit anziehen und zusammen mit dem Lenker den Look deines Motorrad angeben. Achte darauf, dass deine Reifen gewuchtet sind.

    Cafe Racer Stollenreifen

    8) Die Elektrik auf den neuesten Stand bringen

    Nicht nur erhöhen wir unsere Sicherheit auf der Straße, gleichzeitig verkleinern wir weiter Anbauteile. Dank moderner Technik können wir große glumbige Glühbirne mit winzigen LEDs ersetzen. Sie können ganz einfach im Rahmen versteckt werden und offen Montiert werden. Dank Ihrer Kleinigkeit fallen Sie kaum auf und leuchten auch nicht stärker als herkömmliche Glühbirnen.

    9) Ein neuer Auspuff fürs Motorrad

    Der gute alte Auspuff! Eine der wichtigsten Entscheidungen. Ich habe lange für mein Bike nach einem Auspuff gesucht und verschiedene gekauft. Persönlich tat ich mir extrem Schwer einen zu finden der mir, bzw. in meinen Augen zu meinem Motorrad passt.

    Aktuell bin ich beim SC Project gelandet und bin sehr zufrieden. Mehr dazu findest du HIER.
    Man sagt mit einem neuen Moderneren Auspuff kann man die Leistung im Einstelligen PS-Bereich erhöhen. Hier spielt die Abstimmung mit den Vergasern eine Wichtige rolle um ein Optimales Ergebnis zu erzielen.
    Schwer aber Wichtig, achte auf die DB.. Denn nichts kann deine Freude an einer Ausfahrt mehr trüben als zurück auf den Prüfstand zu müssen.

    Cafe Racer Auspuff SC Project Walzwerk

    10) Entferne überflüssige Elektrik an deinem Cafe Racer

    Wir wissen nun welche Elektrik wir beibehalten müssen und welche wir entfernen können. Fehlt der E-Starter weg? …
    Es gibt mittlerweile viele vereinfachte Kabelbäume von verschiedenen Firmen

    Es zahlt sich in der Regel immer aus, gleich den kompletten Kabelbaum zu entfernen, als bei einem alten Bestehenden eine Fehlerquelle zu evaluieren. Vertrau mir, ich spreche aus Erfahrung.

    Außerdem summiert sich auch hier das Eigengewicht und mit der Zeit können Kabelbrüche oder der gleichen Auftreten und am Ende des Tages möchtgen wir nicht wegen einem defekten Kabel auf der Straße liegenbleiben.

    Wie wuchte ich meine Motorradreifen

    Motorradreifen selber wuchten und sicher fahren

    Ja man kann seine Motorradreifen selber wuchten. Ich habe dir eine Schritt für Schritt Anleitung zusammengefasst.

    Über Sinn und Unsinn vom Motorradreifen wuchten streiten sich die Geister. Eine leichte Unwucht hat bei einem Motorrad bei Weitem nicht die Auswirkungen, wie sie beim Auto zu spüren wäre.

    Vor allem bei gemütlichem Cruisen über Landstraßen kommt es nicht auf die Gramm genaue Auswuchtung an.

    Bei hart heran genommen Enduros macht ein penibles Auswuchten am wenigsten Sinn.

    Ganz anders schaut es aber bei leistungsstarken Maschinen aus, die häufig im Grenzbereich gefahren werden.

    Wie wuchte ich meine Motorradreifen

    Bei 240 km/h sollte die ganze Maschine wie ein Uhrwerk laufen und an keiner Stelle zu zittern beginnen.

    Bei dieser Anwendung besteht in der Regel kein Zweifel darüber, ob das Motorradreifen wuchten sinnvoll ist oder nicht. Bei echten Motorrad – Enthusiasten, die gerne selber Hand anlegen, gehört das Wuchten aber in der Regel zum Saisonstart dazu.

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      Nutzen von gewuchteten Rädern am Motorrad

      Ein gewuchtetes Rad ist laufruhiger. Die Massenverteilung am Rad ist ausgeglichen. Ein Ausschlagen nach einer Seite oder Aufschaukeln des Rads wird durch eine gewissenhafte Wuchtung nachhaltig vermieden. Wirklich spürbar wird eine Unwucht im Reifen jedoch meist erst bei höheren Geschwindigkeiten. Beim gemütlichen Cruisen über Landstraßen wird eine leichte Unwucht in der Regel nicht bemerkt.

      Bei schüttelstarken Choppern mit V-2 Motoren oder großvolumigen “Eintopf-Enduros” bleiben Unwuchten meist völlig unbemerkt. Wenn du aber eine 150 PS starke Rennmaschine dein Eigen nennst und es genießt, im Grenzbereich der Geschwindigkeit zu fahren, dann sind penibel ausgewuchtete Reifen Gold wert. In diesem Fall raten wir dir aber dazu, die Räder professionell auswuchten zu lassen und unseren Artikel über die 5 unterschätzen Tipps nachzulesen.

      Zeitpunkt zum Motorradreifen wuchten

      Es gibt drei Zeitpunkte, bei denen du deine Motorradreifen wuchten oder wuchten lassen solltest:
      1. Zum Start der Saison nach dem Ausmotten

      2. Beim Wechsel von jedem Reifen

      3. Wenn du eine Unwucht am Rad feststellst

      Das Auswuchten zu Saisonstart ist der ideale Moment, bei dem du die Motorradreifen selber wuchten kannst. Die Vorgehensweise ist recht einfach und hilft dir dabei, deine Maschine ganz genau kennen zu lernen. Wenn deine Reifen aber fällig für den Wechsel sind, kannst du sie gleich beim Aufziehen neu auswuchten lassen. Reifen selbst zu wechseln ist eine unerhörte Plackerei und es geht meistens nie ganz ohne Beschädigungen für die Felge.

      Sollte dir eine ungewohnte Vibration während der Fahrt auffallen, kannst du erst einmal checken ob du ein Wuchtgewicht verloren hast. Die Klebespuren sind dann immer noch gut zu erkennen. Falls du Speichenfelgen an deinem Motorrad hast, solltest du auch deren Sitz und korrekte Spannung kontrollieren. Bei Druckguss-Felgen ist dieser Fehler hingegen ausgeschlossen. Eine Unwucht während der Fahrt kann auch von einem beschädigten Radlager oder einem defekten Reifen stammen. Geh systematisch auf die Fehlersuche und schließe schrittweise alle möglichen Ursachen für deine unruhige Fahrt aus. Erst danach kannst du dich wieder auf eine entspannte Weiterfahrt auf deiner Maschine freuen.

      Motorradreifen selber wuchten - Schritt für Schritt

      Beim Motorradreifen selber wuchten muss dir klar sein, dass du es niemals in der Qualität und Präzision hinbekommen wirst, wie es eine professionelle Werkstatt kann. Wenn du also nur aus Wartungsgründen deine Maschine “so gut wie möglich” auswuchten willst, dann genügt das DIY-Verfahren vollkommen. Falls du aber deine Maschine im Grenzbereich jenseits der 180 km/h über die Autobahn jagen möchtest, dann nimm bitte professionelle Hilfe in Anspruch. Bei diesen Geschwindigkeiten kommt es auf das Zehntelgramm und die millimetergenaue Platzierung der Wuchtgewichte an.

      Zum Motorradreifen selber wuchten brauchst du:

      Mit dem Motorradständer oder der Motorrad-Hebebühne sorgst du dafür, dass du bequem am Motorrad arbeiten kannst. Du kannst damit vor allem sicherstellen, dass es dir im demontierten Zustand nicht umfällt. Kleine Motorrad-Hebebühnen, die du unter dem Motorblock ansetzen kannst, gibt es ab ~75 Euro. Sie heben dein Motorrad so weit hoch, dass du gefahrlos die Räder demontieren kannst.

      Für die Demontage vom Vorder- oder Hinterrad genügt ein einfacher Werkzeugkasten. Ein Motorrad wird mit hohen Anzugsmomenten verschraubt. Nimm deshalb bitte kein billiges Werkzeug. Es ist für Arbeiten am Motorrad ungeeignet, da es dabei schnell kaputt gehen kann. Ein Marken-Werkzeugkoffer ab 80 Euro reicht aber aus. So viel solltest du für einigermaßen vernünftiges Werkzeug aber schon investieren. Ganz wichtig: Besorge dir auch einen guten Drehmomentschlüssel. Diesen brauchst du, wenn du dein Motorrad wieder zusammen bauen willst.

      Der Auswucht-Bock dient dazu, dein Vorder- oder Hinterrad spielfrei und optimal gelagert aufzuhängen. Du kommst damit der Unwucht auf die Spur und kannst das Rad auch genau nach weiteren Schäden untersuchen. Auswucht-Böcke kosten ca. 50 Euro. Das Klebeband brauchst du, um die Auswuchtgewichte probehalber anzukleben. Erst wenn Menge und Position stimmen, verwendest du die selbstklebende Fläche der Gewichte.

      Die Vorgehensweise beim Motorradreifen selber wuchten ist folgende:

      1. Maschine abstellen und aufbocken

      2. Räder abbauen

      3. Räder einspannen

      4. Unwucht finden

      5. Auswuchtgewicht anbringen

      6. Maschine wieder montieren

      1. Maschine abstellen und aufbocken
      Stell die Maschine sicher auf der Hebebühne ab und fahre sie vorsichtig hoch. Hebe sie so weit an, bis die Räder frei liegen. Montiere immer beide Räder ab, damit der Schwerpunkt der Maschine auf der Hebebühne gleich bleibt.

      2. Räder abbauen
      Achte beim Räder Abbauen darauf, dass du immer das korrekte Werkzeug verwendest. Prüfe beim Vorderrad auch gleich die Bremsbeläge der Scheibenbremse, ebenso beim Hinterrad. Prüfe beim Hinterrad auch das Ritzel. Wenn da die Kette schon ordentlich Kuhlen eingefressen hat, bestell gleich ein neues. Tausche dann ebenso die Kette aus und prüfe das Antriebsritzel. Meistens ist es
      dann auch schon gut verschlissen und reif für den Austausch. Wenn die Räder ausgebaut sind, prüfe eingehend das Profil. ist es noch gleichmäßig in ausreichender Stärke vorhanden, kannst du mit dem Motorradreifen selber wuchten fortfahren. Falls der Vorder- oder Hinterreifen aber ausgetauscht werden muss, lass ihn gleich mit wuchten. Das ist nur geringfügig teurer.

      3. Räder einspannen
      Das Rad wird in den Auswuchtbock eingespannt. Das Kettenrad oder die Bremsscheibe erneuerst du gegebenenfalls vor dem Einspannen. Beste Ergebnisse bekommst du aber immer durch Motorradreifen Auswuchten mit Bremsscheibe und Kettenrad. Dazu sind an der Querstange vom Auswuchtbock zwei verschiebbare Konusse angebracht. Die Konusse werden handfest in die Radnabe eingepresst und mit den integrierten Inbusschrauben gesichert. Die Querstange selbst ist hervorragend gelagert, so dass das Suchen nach der Unwucht entsprechend einfach ist. Wenn das Rad sicher und spielfrei eingespannt ist, entfernst du zunächst die alten Auswuchtgewichte. Verwende dazu den Kunststoffspachtel, damit du dir die Felgen nicht zerkratzt. Entferne auch gleich die Reste vom Klebstoff des alten Auswuchtgewichts. Das geht am besten mit dem Bremsen- oder Silikonreiniger.

      4. Unwucht finden
      Treibe das eingespannte Rad jetzt kräftig mit der Hand an, bis es sich schnell dreht. Stell dich parallel zum Rad hin und beobachte mit einem scharfen Blick, wie es sich dreht. Wenn du deutliche Ausschläge siehst, ist deine Felge beschädigt und du wirst auch durch Auswuchten nichts erreichen können. Dann heißt es: Komplette Felge austauschen. Sofern du Speichenfelgen hast, kannst du diese durch Nachspannen lassen wieder versuchen zu richten. Nach dem Auslaufen hat sich das Rad mit dem schwersten Punkt nach unten gedreht. Wenn du jetzt das Rad vorsichtig einige Zentimeter vor- oder zurück drehst, kannst du diese Annahme bestätigen. Das Ausgleichgewicht kommt nun exakt auf die gegenüber liegende Seite – also nach oben.

      5. Auswuchtgewicht anbringen
      Klebe nun das Auswuchtgewicht an die oberste Stelle von der Felge. Gehe dabei schrittweise vor. Beginne mit einem leichten Gewicht von fünf Gramm. Verwende zum Ankleben zunächst nur das Klebeband. Du hast damit die größtmögliche Freiheit, die exakte Menge und Position der Auswuchtgewichte auszuwählen. Bewege immer wieder vorsichtig das Rad hin- und her. Solange es sich in der ursprünglichen Position einpendelt, hast du noch zu wenige Gegengewichte angebracht.

      Wenn sich das Rad aber herum dreht und die Auswuchtgewichte jetzt der tiefste Punkt der Felge bildet, dann hast du zu viele Gegengewichte angebracht. Ideal ist es, wenn sich die Felge in einem “indifferenten” Zustand befindet. Das bedeutet, dass du das Rad drehen kannst wie du willst, es bleibt immer in der Position stehen. Wenn du diesen Punkt gefunden hast, befestige die Gewichte mit den vorgesehenen Klebeflächen. Achte darauf, dass die Klebeflächen auf der Felge fettfrei und sauber sind. So kleben die Gewichte am besten.

      6. Maschine wieder montieren
      Montiere nun die Räder wieder an dein Motorrad. Achte darauf, die Steckachsen mit dem korrekten Drehmoment zu verschrauben. Wenn du mit dem Motorradreifen montieren und wuchten fertig bist, steht der nächsten Saison nichts mehr im Wege. Viel Spaß und stets eine sichere Fahrt!

      Häufig gestellte Fragen zum Thema Motorradwuchten

      1. Motorradreifen auswuchten mit Bremsscheibe oder ohne?

       

      Die Bremsscheibe vom Vorder- oder Hinterrad trägt geringfügig zu seiner Laufruhe bei. Wenn sie krumm ist, kann sich das auf die Fahrdynamik auswirken. Du solltest deshalb beim Motorradreifen mit Bremsscheibe zunächst darauf achten, ob diese noch in Ordnung ist. Falls sie der Mindestdicke schon nahe kommt oder sogar Riefen und Rillen hat, solltest du sie vorher austauschen. Achte beim Montieren auf den festen Sitz und ziehe die neue Bremsscheibe mit dem korrekten Drehmoment an. Danach heißt es aber: Motorradreifen auswuchten MIT Bremsscheibe. Nur so bekommst du ein eindeutiges und korrektes Ergebnis.

      Motorradreifen wuchten mit Bremsscheibe

      2. Motorradreifen wuchten mit Kettenrad

      Wie beim Motorradreifen Auswuchten mit Bremsscheibe prüfst du beim Motorradreifen Wuchten mit Kettenrad zunächst alle Bauteile sorgfältig durch. Wenn das Kettenrad noch in Ordnung ist, kannst du es montiert lassen. Andernfalls tausche es sicherheitshalber aus. Ein neuer Kettentrieb bewahrt dich vor bösen Überraschungen während der Fahrt. Wie bei der Bremsscheibe, achtest du beim Motorradreifen Wuchten mit Kettenrad darauf, dass alle Bauteile mit dem korrekten Drehmoment angezogen sind.

      3. Motorradreifen Wuchten Einarmschwinge: Ausbauen oder am Motorrad wuchten?

      Wir empfehlen grundsätzlich, das Rad zum Wuchten auszubauen. Auch bei einer Einarmschwinge muss das Rad von der Maschine gelöst und separat betrachtet werden. Darum: Beim Motorradreifen Wuchten Einarmschwinge, trotzdem mit Maschine oder manuell vorgehen.

      4. Motorradreifen Wuchten statisch / dynamisch?

      Der Unterschied beim Motorradreifen wuchten statisch / dynamisch ist ganz einfach: Beim Motorradreifen selber wuchten kommt nur die statische Methode in Betracht. Dynamisch geht das Motorradreifen Wuchten mit Wuchtmaschine nur in einem professionellen Fachbetrieb.

      5. Wie erkennt man neue unwuchte Reifen?

      Eine Unwucht im Rad kann viele Ursachen haben. Ein ungleichmäßig abgefahrener Reifen kann dazu eine Ursache sein. Meist sind aber geringfügige Verzüge in der Felge die Ursache für eine Unwucht.

      6. Motorradreifen wuchten mit Wuchtmaschine?

      Natürlich erzielst du beim Motorradreifen wuchten mit Wuchtmaschine die besten und präzisesten Ergebnisse. Nur musst du für ein solches Gerät auch etliche tausend Euro bezahlen. Für den normalen Hausgebrauch genügt daher das manuelle Verfahren. Allerdings solltest du zumindest einen Motorradreifen-Auswuchtbock verwenden. Sie sind auf zehntel Millimeter gefertigt und garantieren dir einen parallelen Sitz beider Seiten. Die Motorradreifen Wuchtmaschine lässt du beim Profi stehen. Wenn du ein Motorrad in der 200 PS Klasse kaufst, kannst du die Räder immer noch auf der Motorradreifen Wuchtmaschine auswuchten lassen

      7. Motorradreifen Auswuchten: Kosten?

      Die Motorradreifen Auswuchten Kosten sind recht hoch. Wenn du die Maschine nur zum Auswuchten vorbei bringst, musst du mit ca. 50 – 80 Euro pro Rad rechnen. Bedenke, dass die Räder für die Motorradreifen Wuchtmaschine ausgebaut werden müssen. Wenn du aber dein Motorrad mit ganz neuen Reifen, Bremsscheiben und einem neuen Kettenrad bestücken lässt, werden die Motorradreifen Auswuchten Kosten sehr gering. Mit ein bisschen Verhandlungsgeschick bekommst du diesen Service dann sogar kostenlos.

      8. Motorradreifen Montieren und Wuchten: Dauer?

       

      Die Dauer vom Motorradreifen Montieren und Wuchten kommt darauf an, ob du es selbst machst und wie geübt du bist. Das Motorradreifen Wuchten mit Wuchtmaschine geht recht schnell und ist in ein paar Minuten erledigt. In der heimischen Garage kannst du für das vollständige Motorradreifen Montieren und Wuchten aber gut einen ganzen Samstagnachmittag einplanen. Aber zum Saisonstart ist es ja grundsätzlich nicht verkehrt, wenn du dir deine Maschine mal ganz genau ansiehst. Besser du entdeckst jetzt die eine oder andere Schwachstelle bevor sie dir auf der Straße zum Verhängnis wird.

      Es ist noch mehr Möglich; Schau dir unseren Cafe Racer Guide an.

      Wie kann ich mein Motorrad vor einem Diebstahl schützen? Die 5 besten Diebstahlsicherungen

      Jährlich finden 2500 Motorraddiebstähle alleine in Österreich statt!* Es gibt keinen 100%igen Schutz vor einem Diebstahl. Jedoch können wir es den Dieben schwer machen!

      Im folgenden Artikel habe ich dir Methoden zusammengefasst, welche ich persönlich verwende bzw als Sinnvoll betrachte um dein Motorrad vor einem Diebstahl schützen.

      Cafe Racer Motorrad Diebstahlschutz

      Je mehr Diebstahlsysteme wir auf unseren Motorrädern verwenden, um so uninteressanter wird es. 5 Produkte um dein Motorrad vor einem Diebstahl zu schützen:

      1. Panzerkette
      2. Bremsscheibenschloss
      3. Bügelschlos
      4. Abdeckplane
      5. GPS
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        Wie schütze ich meinen Cafe Racer vor einem Diebstahl?

        Ganz egal, ob zur Überwinterung in der Garage oder während der Motorradsaison – es kommt leider immer noch viel zu häufig vor, dass Motorräder gestohlen werden. Da diese sich natürlich deutlich einfacher abtransportieren lassen als ein abgeschlossenes Auto, ist es wichtig, sie vor einem Zugriff Unbefugter besonders gut zu schützen. Das Wichtigste ist, es einem Dieb so schwierig wie möglich zu machen, ein Motorrad zu stehlen – denn je mehr Zeit er benötigt, um es mitzunehmen, desto eher wird er sich ein “leichteres Opfer” suchen.

        Möchte man sein Bike also möglichst effektiv vor einem Diebstahl schützen, ist es anzuraten, verschiedene Maßnahmen zum Schutz zu ergreifen. Insbesondere auf ein hochwertiges, sicheres Schloss sollte in keinem Fall verzichtet werden. Die wichtigsten Methoden stellen wir nachfolgend genauer vor.

        Motorrad vor einem Diebstahl schützen: Der richtige Abstellort ist wichtig

        Obgleich es für die meisten Menschen selbstverständlich sein sollte, wird es leider noch immer oft vergessen: Der Abstellort des eigenen Motorrads darf in keinem Fall dem Zufall überlassen werden, denn dieser ist sehr häufig mitverantwortlich dafür, ob ein Bike gestohlen wird. Idealerweise entscheidet man sich als Motorradbesitzer dafür, seine Maschine an einem gut sichtbaren, belebten Ort abzustellen – wie zum Beispiel direkt vor einem Restaurant. In dunklen Ecken oder einsamen Gassen ist dagegen kein guter Platz, denn hier können sich Diebe ganz unbemerkt am Motorrad zu schaffen machen. In der Nacht sollte das Motorrad ebenfalls an einem möglichst gut ausgeleuchteten Ort abgestellt werden.

        Eine dunkle Gasse mit einem Roller. Kein perfekte Ort für einen guten Motorrad Diebstahlschutz.tahlschutz.

        Tipp 1

        Um dein Motorrad vor einem Diebstahl zu schützen, dunkle Gassen meiden!

        Motorrad Diebstahl verhindern: Das richtige Schloss ist wichtig

        Leider ist es nicht möglich, sich zu 100 % gegen Diebstahl abzusichern – selbst dann nicht, wenn man sich für das am besten schützende Schloss entscheidet. Es besteht immer eine rein theoretische Gefahr, dass jemand ein Schloss mit schwerem Werkzeug aufsägt oder es einfach mitsamt dessen abtransportiert, wenngleich dies eher die Ausnahme darstellen sollte. Dennoch sollte man sich darüber im Klaren sein, dass jeder Dieb es sich zwei Mal überlegen wird, ob er mit viel Aufwand eine Panzerkette am Motorrad aufbrechen möchte oder sich lieber ein anderes, schlechter gesichertes Modell sucht.

        Grundsätzlich gilt für ein Motorrad dasselbe beim Diebstahlschutz wie für ein E-Bike. Im besten Fall wird ein Motorrad stets mit einem Panzerkettenschloss oder einem Bügelschloss an einem unbeweglichen Gegenstand – wie zum Beispiel einer Laterne – angeschlossen. Als Besitzer sollte hier besonders darauf geachtet werden, dass die Befestigung so weit oben wie möglich erfolgt. Denn je weiter oben sich das Schloss befindet, desto komplizierter gestaltet es sich für einen Dieb, eine erfolgreiche Hebelwirkung mit einem Werkzeug – wie einem Bolzenschneider – zu erzielen.

        Tipp 2

        Schon 1 Schloss auf deinem Motorrad kann einen Diebstahl verhindern.

        Wie gut schützt eine Motorrad Alarmanlage vor einem Diebstahl?

        Viele Besitzer von Motorrädern stellen sich die Frage, wie gut Alarmsicherungen vor einem Diebstahl schützen. Tatsächlich hält sich der Schutz hier in Grenzen, denn in erster Linie soll ein Alarm eine Abschreckung erzielen und den Dieb verjagen. Es kann aber trotzdem schon zu einem Schaden gekommen sein. Anders sieht es dagegen aus, wenn man sich für ein qualitatives Schloss entscheidet, das gut sichtbar angebracht wird und somit bereits abschreckend wirkt. Hier werden die meisten Diebe ohnehin schon zurückschrecken, da sie keinen erhöhten Aufwand betreiben möchten.

        Tipp 3

        Ein akustisches Signal hilft nur in gut besuchten Bereichen.

        Die Panzerkette: So gut schützt die Motorrad Sicherungskette

        Ein großer Vorteil einer Panzerkette mit Kugelgliedern ist, dass diese sich beim Versuch, diese aufzusägen, abrollen. Im Inneren der Kette befindet sich ein Seil aus Stahl, das die Panzerkette zu einem besonders sicheren Diebstahlschutz macht. Mit ihm kann das Motorrad sicher an einer Laterne oder einem anderen unbeweglichen Gegenstand befestigt werden. Eine andere Möglichkeit ist, mit der Panzerkette gleich mehrere Bikes zusammenzuschließen – hier sollte man natürlich darauf achten, keine fremden Motorräder mit abzuschließen. Trotz aller Vorteile hat die Panzerkette auch einen entscheidenden Nachteil: Sie ist relativ schwer und wuchtig, so dass sie vergleichsweise viel Platz einnimmt.

        Tipp 4

        Mit 1 Panzerkette kann ich mehrere Motorräder vor einem Diebstahl schützen

        Kompakter Schutz für das Bike: Bremsscheibenschlösser

        Bremsscheibenschlösser werden, wie der Begriff bereits vermuten lässt, unmittelbar an der Bremsscheibe befestigt. Sie verfügen über ein sogenanntes Mini-Disc-Lock-System, welches es Dieben besonders einfach macht, mit einem Seiten- oder Bolzenschneider vorzugehen. Ein klarer Vorteil dieses Schlosses ist seine kompakte Größe: Es lässt sich in jeder Tasche bequem unterbringen und findet sogar in Gürteltaschen Platz. E

        in Nachteil ist allerdings, dass sich das Bike damit nicht anketten lässt. Zudem sollten die Bügelbolzen auch nicht in alle Bremsscheibenlöcher passen. Deshalb ist es wichtig, unmittelbar nach dem Erwerb zu prüfen, ob das Schloss mit dem eigenen Motorrad kompatibel ist – ansonsten sollte man es gleich gegen ein anderes Modell umtauschen.

        KTM mit Bremsscheibenschloss. Gut um dein Motorrad vor einem Diebstahl zu schützen.

        Eine weitere Variante des Bremsscheibenschlosses ist ein Modell mit 3D-Position-Detection, bei der sofort ein Alarm ausgelöst wird, sobald das Motorrad erschüttert wird oder seine Position verändert. Hierbei handelt es sich um einen GPS Motorrad Diebstahlschutz – einige Modelle melden einen Diebstahl sogar sofort der Polizei, was natürlich besonders praktisch ist und Geld spart. Am besten ist es, sich verschiedene Modelle anzusehen, ehe man vorschnell eine Entscheidung trifft. Dies ist für einen Dieb oft abschreckend genug: Bewegt er das Motorrad, ertönt sofort ein Alarm und er wird mit hoher Wahrscheinlichkeit die Flucht ergreifen, um nicht entdeckt zu werden. Achtung: Nicht selber vergessen das Bremsscheibenschloss abzumontieren = TEUER 😉

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        • Detecto 7000 RS1
        • Maximum Level 13
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        Letzte Aktualisierung am 2021-11-26 at 16:41 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

        Auch ein Bügelschloss für Motorräder kann vor einem Diebstahl schützen

        Enorm wichtig ist beim Kauf eines Bügelschlosses, auf eine gute Qualität zu achten. Schlecht verarbeitete und billige Schlösser lassen sich mit einem Bolzenschneider ohne Probleme knacken – und weg ist das Motorrad. Wer sich direkt für ein solide verarbeitetes Modell entscheidet, genießt automatisch auch eine höhere Diebstahlsicherung. Der Nachteil eines Bügelschlosses ist allerdings, dass es noch steifer ist als eine Panzerkette und eine feste U-Form aufweist, die sich nicht verändern lässt. Das kann das Verstauen des Schlosses etwas schwierig gestalten. Und: Je breiter die Reifen des Motorrads sind, desto breiter muss auch das Bügelschloss sein.

        In diesem Bild wurde ein Fahrrad mit einem Bügelschloss abgesperrt. Kann auch verwendet werden um dein Motorrad vor einem Diebstahl zu schptzen.

        Mehrere Schlösser bieten einen besseren Schutz

        Grundsätzlich ist es so, dass mehrere Schlösser immer einen höheren Schutz bieten und besser sind als eine unzureichende oder sogar ganz fehlende Diebstahlsicherung. Motorräder, welche nur mit dem Lenkerschloss vom Hersteller abgeschlossen werden, wirken auf Profis kaum abschreckend. Anders sieht es allerdings bei einem Panzerketten- oder Bügelschloss aus, mit dem das Bike an einem Laternenmast gesichert ist. Denn hier muss der Langfinger viel Zeit und Aufwand aufbringen, um das Bike zu knacken – damit geht er das Risiko ein, entdeckt zu werden und verzichtet dann lieber ganz darauf.

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        • Inkl 2 Wendeschlüssel: die Schlüssel haben Bohrmulden statt Zacken - egal wie herum der Schlüssel eingesteckt wird, er passt

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        Tipp 5

        Je mehr Schlösser ich verwende, um so höher wird der Schutz vor einem Motorrad Diebstahl!

        Ein Rad nach dem Diebstahl

        Warum sich ein Sichtschutz für Motorradbesitzer lohnen kann

        Besonders neue Motorräder mit hochwertiger Technik sind begehrtes Diebesgut. Denn diese bringen natürlich viel mehr Geld ein als alte, verbrauchte Modelle mit deutlichen Abnutzungsspuren. Eine Ausnahme stellen hier natürlich Oldtimer und Klassiker da, die einen hohen Sammlerwert besitzen. Kauft man sich ein neues Motorrad, sollte man sich unbedingt eine Abdeckplane kaufen. Diese ist nicht nur ein effizienter Schutz vor Regen und Schnee, sondern bewahrt auch vor fremden Blicken – die Attraktivität eines hochwertigen Bikes kann so etwas versteckt werden. Achtet beim Kauf auf eine Öse z.B. am Vorderrad, so können die Abdeckplanen gleichzeitig auch als Wegfahrsperre dienen.

        Vorsicht vor Eis-Spray-Attacken am Motorrad!

        Wenn es um Diebstahlschutz bei Motorrädern geht, sollte man keine Kosten scheuen. Denn es wäre ärgerlich, wenn man nur aus Sparsamkeit einige Euro eingespart hat und das Bike trotzdem gestohlen wird – weil man sich für ein unzureichend schützendes Schloss entschieden hat. Viele Profi-Motorraddiebe verwenden Eis-Spray (Kältespray), um die Kette oder den Schließmechanismus zu vereisen und sie dann leichter zerstören zu können. Beim Kauf eines Schlosses sollten Besitzer aus diesem Grund in erster Linie immer die Qualität beachten – der Preis darf nur eine untergeordnete Rolle spielen. Viele Schlösser verfügen inzwischen sogar über ein Siegel, das bescheinigt, dass sie gegen Eis-Spray-Attacken resistent sind.

        Nicht auf Tour gehen, ohne ein Schloss dabei zu haben

        Bügelschloss, Kettenschloss und Bremsscheibenschloss erhöhen die Sicherheit des Motorrads und schützen vor einem Diebstahl. Doch sie helfen natürlich auch nur dann, wenn man sie auf einer Tour mitführt. Das sollte nicht nur für längere Ausflüge, sondern insbesondere für kurze Wege gelten.

        Wenn ein Schloss das Motorrad möglichst wirksam vor einem Diebstahl bewahren soll, muss es also tunlichst mitgeführt werden – immer und überall, auch wenn man nur kurz in den Supermarkt muss. Wer möchte, kann auch eine Wegfahrsperre an Motorrad nachrüsten, um den Schutz noch zusätzlich zu erhöhen.

        Wer sein Motorrad liebt und lange daran Freude haben will, sollte sich frühzeitig mit dem Thema Diebstahlschutz befassen. Laien lassen sich am besten in einem Fachgeschäft zu den einzelnen Schlosstypen und Modellen beraten, um herauszufinden, welche Variante am besten zu einem passt. So kann man sein Bike dann auch mal einige Zeit lang unbeaufsichtigt lassen, ohne sich allzu viele Sorgen um seine Sicherheit machen zu müssen.

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        Tipp 6

        Auch bei kleinen/kurzen Ausfahrten ein Schloss parat haben!

        Wie kann ich meine Motorrad Blinker auf LED Blinker umrüsten

        Mein neues, altes Motorrad ist da! Die erste Änderung auf meiner alten BMW ist die Umrüstung auf Motorrad LED Blinker, weg von den alten Glühlampen! Welchen Widerstand? Relais? LED? Ich habe Recherche und diesen Artikel erfasst.

        Motorrad Blinker auch Fahrtrichtungsanzeiger werden liebend gern als erstes bei Motorrädern umgerüstet. Die Serienblinker sind meist klobig und langweilig anzusehen. Hier schaffen die modernen Blinker mit LED Technik für Motorrad Abhilfe! Egal ob MINI Blinker oder die 3 in 1 Systeme, dank der neuen LED Blinker ist jede Form möglich.

        LED Blinker umrüsten von Glübirne

        Inhaltsverzeichnis

        Was sind Motorrad LED Blinker - Light Emitting Diodes

        Ein LED Blinker liefert ein besonders helles Licht, verglichen zu den herkömmlich Verbauten Glühlampen Blinkern. Gleichzeitig ist der Stromverbrauch um ein vielfaches geringer. Die LED Technologie ermöglicht einen vielfältigeren Einsatz durch eine kleinere Baugröße, kompakte Blinker Gehäuse für eine einzigartige Optik am Motorrad. Wie bereits erwähnt, liefern Sie ein besonders helles Lichtsignal, was zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr führt!

        Was bedeutet LED?

        LED steht für Light Emitting Diodes auf Deutsch Leuchtdiode.

        Eignet sich mein Motorrad zur Umrüstung auf LED Blinker?

        Die Grundvoraussetzung für die Umrüstung ist ein 12-Volt Gleichspannungs-Bordnetz, eventuell wird ein elektronischer Widerstand benötigt um die korrekte, gesetzlich vorgeschriebene Blinkfrequent einzuhalten.

        Umbau von einem Glühbirnen-Blinker auf LED-Blinker

        Pro Glühlampe, haben einen viel höheren Widerstand, 10-21 Watt, im Vergleich zu einer LED Lampe, hier haben wir lediglich 1,5 Watt Belastung.

        Durch den geringeren Widerstand fehlt den Blinkrelais nun die Hälfte der Last, wodurch eine zu stark erhöhte Blinkfrequenz verursacht wird.

        Bike mit Glühbirne, eignet sich mein Motorrad LED Blinker?

        Welche Widerstände werden benötigt?

        Anhand der folgenden Formel kann der benötigte Widerstand ermittelt werden. Moderne Relais können aber ein breites Feld abdecken. Sollte also in Zukunft wieder ein Umbau geplant sein, können einfach die Blinker gewechselt werden. Bei der Wahl der Widerstände sollte auch auf MIT Kühlkörper geachtet werden, denn es entsteht Wärme! Wir benötigen pro Blinker einen eigenen Widerstand, bzw. pro Blinker-Kreis.

         

         

        4 Glühlampen benötigen 21 Watt pro Lampe / die 4 neuen LED brauchen je 0,4 Watt
        Also benötigen wir einen Leistungsersatz von ca. 20 Watt pro Blinker.

        Benötige ich für meinen LED Blinker ein Relais-Austausch oder Widerstände?

        Sollte keiner der folgenden drei Punkte auf dein Motorrad zutreffen, kann die Umrüstung mit einem Relais bewerkstelligt werden. Sollte nur 1 Punkt zutreffend muss mit Leistungswiderstände gearbeitet werden.

        •    keine gemeinsamen Kontrollleuchten für den linken und rechten Blinker
        •    Funktioniert nicht wenn eine Warnblinkanlage oder Blinkpiepser verbaut sind
        •    Dein Originales Relais ist eigenständig verbaut, es darf nicht zusammen mit der restlichen Boardelektrik kombiniert sein.

        Es gibt Relais welche unter eine breiten Spanne an Spannungen arbeiten können. Sei gewarnt! Die richtige Polung ist essentiell, da es sonst zu einen defekt kommt, welcher NICHT unter die Gewährleistung fällt.

        Bei Verwendung von Widerständen muss mindestens einer pro Seite verbaut werden. Linker-Blinkreis und Rechter-Blinkkreis, sind eigene Kreise!

        Was ist wenn meine Motorrad LED Blinker zu schnell blinken?

        Wurde von einer Glühlampe auf LED Blinker getauscht? Dann ist der Widerstand zu gering und dieser muss erhöht werden, oder der Austausch auf ein neues Relais. Ursache: Eine Glühbirne arbeitet im Watt Bereich zwischen 8 und 21, dies hat zur Folge, dass euer Relais unterbelastet wird. Hier findest die Formel um den passenden Widerstand zu finden.

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        Motorrad LED Blinker E Prüfzeichen / Vorschrift für Österreich

        Bevor du einen Blinker kaufst solltest du die Gläser/Produktbeschreibung auf ein E-Prüfzeichen kontrollieren, denn nur dann sind diese auch Zugelassen und müssen nicht extra in deine Fahrzeugpapiere eingetragen werden. In den meisten Fällen sind die Blinker für vorne und hinten zulässig, aber Achtung, es gibt auch Blinker die nur für hinten oder vorne zugelassen sind! Erkennbar an den Kennzahlen. 1, 1a, 1b oder 11 wäre ein Blinker für vorne. 2, 2a, 2b oder 12 steht für hinten.

        Lenkerenden-blinker

        Motogadet
        • modernste LED-TEchnik
        • extrem helles Licht
        • mit E-Zulassung

        3 in 1 LED

        Highsider
        • LED Rück-, Brems- und Blinker
        • kleines schwarzes Metallgehäuse
        • mit E-Zulassung
        Hit

        Lenkerenden-spiegel

        Highsider
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        Um rechtlich abgesichert zu sein, sollten die Motorrad LED Blinker eine E-Prüfnummer und ABE besitzen. Ansonsten ist eine Einzelgenehmigung erforderlich.

        Vorteile

        Nachteile

        Worauf wartest du? Eine bessere Optik, Individualität und mehr Sicherheit durch den Austausch der Originalen Blinker zu LED Blinker.