Motorrad warmfahren | Wichtig? Wie gehts Richtig

Motorräder gehören warmgefahren. Aber nicht unbedingt am Stand warmgelaufen. Nicht nur das Motoröl gehört in Bewegung gebracht.

Richtigt wäre also, Motorrad starten und losfahren mit niedrigeren Drehzahlen zu beginn.

Bei modernen Motorrädern ist es nicht mehr so wichtig bei älteren Motoren.

  • Moderne Fertigung – Die Bauteile sind viel präziser Gefertigt und aufeinander abgestimmt. Dadurch geschieht deutlich weniger Reibung und weniger Schmierung ist erforderlich.
  • Neue Technologien – Die alten Öl Pumpen benötigten länger um das Öl zu zirkulieren. Die neuen Pumpen schaffen bereits nach wenigen Umdrehungen ein gutes Zirkulieren und Verteilung für eine schnelle Schmierung.

Wie fahre ich das Motorrad richtig warm, stelle dir folgende Fragen:

  • Hat sich das Öl schon über den Motor aus der Ölwanne verteilt?
  • Bei welcher Öltemperatur sind wir? +60 Grad sollte vor starker Belastung erreicht sein.
  • Nein? Dann lass dein Gashebel bei ¼ Gas (keine hohen Drehzahlen) und halte dich die ersten Kilometer zurück.
  • Bist du sofort Einsatzbereit, wenn der Wecker läutet? oder muss dein Körper erst in Bewegung kommen bis die Knochen und Muskel “warm gelaufen” sind.

Wichtig ist: Die Drehzahlen sind entscheidend und nicht die Fahrgeschwindigkeit!

Trotzdem ist erhöhte Aufmerksamkeit besonders bei kalten Motorrädern wichtig und unser Fahrverhalten sollte darauf abgestimmt werden.
Einfache Bodenunebenheiten können durch kalte Reifen, kaltes Öl in den Federn schnell Unruhen hervorrufen. In Kombination mit kalten Bremsen, schlechteres Zupacken = längerer Bremsweg. Unschön.

Die Reifen bieten erst Ihren vollen Grip, wenn sie auf Betriebstemperatur gekommen sind. Das bedeutet Warm Gefahren wurden, dies passiert nicht werden der Standzeit. Außer Reifenwärmer wurden vorher angebracht. Klassisch auf der Rennstrecke.

Metall dehnt sich bei Wärme aus und beim Abkühlen zusammen. Vergaser sind präzise eingestellt mit winzigen Düsen die auf warme Motoren abgestimmt sind.

Sollte man Motoren am Stand warmlaufen lassen?

Lange Warmlauf-Phasen am Stand sind nicht notwendig.
Kurze Vorlaufzeiten schaden nicht.

  • Motor starten
  • Helm auf, Handschuhe an
  • und ab auf die Piste und gemütlich losstarten

Sofort Vollgas zählt nicht zu einem gemütlichen Start. Sanftes Gas geben auf den ersten Meter schont den Motor ausreichend und bringt den Motoren auf seine perfekte Betriebstemperatur.

Das Warmlaufen am Stand dauert deutlich länger als in der Bewegung. Da einfach geringere Touren zustande kommen.

Wie wichtig ist warmfahren?

Bei alten Motorrädern ist es wichtiger als bei modernen Motorrädern.

Die heutige verbaute Technik bei den Motorrädern ist viel präziser als bei älteren Fabrikaten. Es entsteht dadurch deutlich weniger Reibung.

Wieso soll man überhaupt Motoren warmfahren?

  • bessere Schmierung
  • Viskosität des Öls

Das Öl ist kalten Zustand zäher und wird erst bei wärmeren Temperaturen dünnflüssiger.

Wann hat ein Motorrad seine Betriebstemperatur erreicht?

Nach den ersten Kilometern bei halber Drehzahl hat dein Motorrad seine Betriebstemperatur erreicht.

Die Betriebstemperatur erreicht ein Motorrad ab etwa 60 Grad und geht schon mal bis 120 Grad.

Bei welcher Öltemperatur kann den Motor voll belasten

Ab einer Temperatur von +60 Grad hat das Öl seine Viskosität erreicht und sich verteilt.

Was sind folgen von schlechten Warmfahren?

  • Motorprobleme
  • erhöhter Ölverbrauch
  • schlechte Leistung
  • erhöhter Kraftstoffverbrauch
  • höherer Verschleiß

Die Probleme können bereits vor Ablauf der Herstellergarantie auftreten bei dauerhaft unsachgemäßer Belastung.
Das Motorrad geht deswegen nicht gleich kaputt, sondern nur schneller.

Nicht nur Motoren sollten Warmgefahren werden

  • Motor
  • Motoröl
  • Öl – Auch in den Federungen befinden sich Öle die erst in Bewegung kommen müssen.
  • Reifen – Kalte Reifen machen sich erst während der Fahrt bemerkbar. Schlechter Grip, unwilliges einlenken
  • Bremsen – Nicht alle Bremsen greifen sofort zu.

Motorrad nach langem Stand richtig starten

Nach einer langen Standzeit muss das Bike schön langsam von seinem Schönheitsschlaf geweckt werden. Ein bisschen Sorgfalt kann nicht schaden.

  • Benzin tauschen
  • Motoröl tauschen / bzw. vor einem Stand durchpumpen
  • Batterie vollgelade/ getauscht
  • Kontrollieren ob alle Öffnungen frei sind. (Auspuff, Luftfilter,..)

Meisten springen die Maschinen nach ein paar Umdrehungen ohnehin an, tun Sie dies nicht, hilft dir unser 1×1 Start Guide weiter.

Quick Guide – Motorrad starten

Dein Motorrad startet nach langem Stand nicht? Oder möchtest du nur sichergehen, dass alles passt bevor du Startest? Hier sind die wichtigsten Punkte kurz & knapp zusammengefasst:

  • Zündkerze putzen (Extrem Wichtig!)
  • Wie alt ist der Benzin? Normaler Treibstoff sollte nicht länger als ~ 1 Jahr sein
  • Batterie leer? z.B. Es tut sich nichts bei der Betätigung des Startknopfs
  • Choke einschalten

Quick Guide Motorrad startet nicht

Du hast alle Punkte oben ausgeführt? Eventuell benötigt dein Motorrad nur etwas Zündhilfe. Dafür eignet sich ein Starterspray super. Nach dem Winter verwenden wir gerne ein paar Sprüher vom StartPilot von Holts (Affiliate-Link zu Amazon). Damit haben wir noch jedes Beast aus seinem Schönheitsschlaf geweckt!

Einfach ein paar Stöße in den Vergaser, Ansaugstutzen (Am besten den Luftfilter abmontieren und dort in den “Kanal” einsprühen) und direkt starten!

Tipp: Sollte dein Motorrad mithilfe des Startersprays starten, danach aber wieder ausgehen. Hast du höchstwahrscheinlich ein Problem mit deiner Treibstoffzufuhr!

Das waren unsere Quick Guide um dein Motorrad sicher aus dem Schlaf zu erwecken. Wichtig, wir sind hier nur kurz und knackig auf die wichtigsten Punkte eingegangen. Für eine ausführliche Erklärung einfach den ganzen Artikel lesen. 🙂 Gute Fahrt!

Wie bringe ich das Motoröl nach langem Stand in Bewegung?

  1. Kickstarter leicht bewegen
  2. Gang einlegen und das Bike schieben

Motorrad springt nicht an – Lösung

Checkliste

  1. Frischer Benzin im Tank?

Alter Benzin hat sich womöglich in seiner Substanz verändert und gespalten. Wasser setzt sich nach langer Standzeit am Boden vom Tank (=Ansaugstelle) ab.

  1. Batterie geladen?

Entweder zieht eine verbaute Elektronik ein wenig Saft oder die Batterie ist alt. Dies kann dazu führen, dass die verbaute Batterie nicht genug Leistung zum Starten hat. Erkennbar durch:

  • Es tut sich beim Betätigen des Startknopfs rein garnichts
  • Die Instrumente springen nicht an oder flattern
  • Der Starter schafft es nicht den Zylinder zu bewegen, ein plagendes Geräusch.
  1. Luftzufuhr frei? Luftfilter, Lufkasten

Der Motor braucht luft zum Atmen. Tiere nutzen gerne kleine oder große Öffnungen um sich darin einzunisten.

  1. Auspuffrohr frei?

Wie beim Punkt zuvor könnten Tiere sich in der Anlage wohlfühlen. Ein verstopfter Auspuff kann folgen haben.

  1. Startversuch, macht der Starter einen Mucks?

Entweder ist die Batterie leer oder die Elektronik ist kaputt. Bei langer Standzeit mit ein wenig Nässe kann es passieren, dass Kabeln verrotten und zu wenig Energie weiterleiten. Schlecht Leiten.

  1. Choke aktiviert? Starterklappe
Motorrad Choke beim Vergaser abgebildet

Wieso frischer Benzin wichtig ist

Es gibt unterschiedliche Qualitätsstufen beim Treibstoff. Sprit von Discount-Tankstellen setzt sich schneller ab und in jedem Treibstoff steckt Wasser, Wasser lagert sich unter dem Öl ab.

Somit saugt der Vergaser bei alten Benzin zuerst Wasser an. Wasser ergibt gleich keine Explosion.

Alter, schlechter Benzin. Öl

Batterie nach langem Stand

Bild einer leeren Batterie mit 1% Akku

Batterien die lange nicht verwendet wurden, oder einen Elektronik mag keine Kälte oder lange Standzeiten.
Sollte dein Motorrad längere Zeit gestanden sein, musst du mit ziemlicher Sicherheit deine Batterie tauschen.

Es gibt aber auch die Möglichkeiten die Batterie über ein Ladegerät vorab aufzuladen, z.B. Recovery Modus für entladene Batterien.

Motorrad mit leerer Batterie starten mithilfe einer Starthilfe

Motorrad Starhilfepaket Mobil

Es gibt kompakte kleine mit Kapazitäten für 1-3 Starthilfen, diese passen oftmals sogar in Bauchtaschen.

Moderne, neuere Motorräder mit Batterien laden meist die Batterien während laufendem Motor. Solltest du also eine leere Batterie haben und mit einer Starthilfe dei Motorrad zum laufen bekommen, lädt dein Motorrad die Batterie bei der nächsten Fahrt.

Wie schnell und wie lange eine komplett Ladung dauert, testen wir gerade und werden wir demnächst auf unserem Blog an euch weitergeben!

Die Batterie lässt sich nicht mehr Aufladen

Sollte deine Batterie schon älter oder komplett entladen worden sein. Ist die wahrscheinlichkeit hoch, dass du eine komplett neue benötigst und durch die Entladung keine erneute Aufladung möglich ist.
Kannst du auch anhand einer Volt Messung herausfinden.

Ob noch eine Spannung vorhanden ist. Bei einer Tiefenentladung muss mit einer Schwachen Spannung begonnen werden. (0,2A) Eine Ladung kann sich über mehrere Tage ziehen.

Meine Batterie begleitet mich nun schon mehrere Jahre! Über den Winter für ich manuell eine Ladung durch, damit sie nicht zu 100% entladen wird. Mein Motorrad ist etwas spezieller was die Ladung angeht. Kein Optimales Set-Up für eine Lithium Batterie. Meine BMW benötigt Strom damit der Motor läuft! Ist die Batterie leer, läuft auch kein Motor! Und bei Stand, niedriger Drehzahl lädt die Batterie nicht.

Deshalb war es für mich besonders wichtig, eine Lesitungsstarke Batterie zu finden. Und das habe ich! Eindeutig, für mich, die beste Batterie: SHIDO Der Link führt dich zu

Wie lange kann man ein Motorrad stehen lassen?

Wie lange spielt “kaum” eine Roller. Viel wichtiger ist, wie wurde das Motorrad in der Zeit gelagert?

  • Trocken Lagern
  • Keine Last auf den Rädern
  • Fahrwerk entlasten
  • Tank – leer oder voll?
  • Batterie ausbauen

Motorrad Tank leer oder voll füllen bei längerer Standzeit?

Die Geister scheiden sich.
Eines ist klar, sollte der Tank voll gefüllt Eingelagert werden MUSS es ein hochqualitativer Benzin sein. z.B. Aspen. (Rennbenzin). Ansonsten trennen sich die Substanzen voneinander.

Der Vorteil den Motorradtank leer zu lassen, es lagert sich nichts ab. Auch nicht nach einer längeren Zeit. Auf der anderen Seite, sollte der Tank darf nicht schwitzen. Denn Wasser lässt Metall rosten.

Fürs Überwintern würde ich in einen hochwertigen Benzin investieren und den Tank bis obenhin voll füllen, die Vergaser leeren und den Benzinhahn abschalten.

Für längere Standzeiten, über Jahre, den Tank komplett entleeren und säubern, nicht mit Wasser!

Den Motorrad Tank voll oder leer belassen bei längerer Standzeit?

Kann ich alten Benzin im Motorrad verwenden?

Kennst du die Qualität? Welche Benzin eingefüllt wurde? Wie alt ist der Benzin?
Hochwertiger Treibstoff hält eine längere Zeit und kann auch nach dem Winter noch verwendet werden. Über mehrere Jahre würde ich in eher Entsorgen, die paar Euro sind einen eventuellen Schaden nicht wert.

Alten Benzin aus dem Tank zu bekommen kann tricky sein. Schau dir unseren Guide an, solltest du ein paar Tipps hören wollen, wie du den Sprit am besten OHNE Gefahr aus dem Tank bekommst.

Was kann passieren, wenn ich alten Benzin in meinem Motorrad verwende

  • Unruhiger Motor
  • Bringt nicht oder schwer An
  • Fehlzündungen
  • Stirbt ab

Alter, speziell minderwertiger Treibstoff, verstopft die feinen Düsen. Er spaltet sich nach einer Zeit von seinen Komponenten ab. (z.B. Wasser ist ein Übeltäter) Es befindet sich ein geringer Anteil an Wasser im Sprit, welcher sich dann am Boden vom Tank ablagert.
Schlechte Sprudel kann dein Motorrad beschädigen, solltest du die Qualität und das alter nicht kennen, tausch es. Der ärger Zahlt sich für die paar Euro nicht aus.

Motorrad nach dem Winter starten

  • Welcher Benzin ist im Motorrad?
  • Batterie geladen?
  • Wann wurde das letzte Mal das Öl gewechselt?
  • Das Motoröl ein wenig in Bewegung bringen

Der gleiche Ablauf wie bei unserem Guide bei langer Standzeit.

Was ist leichter Motorrad- oder Autofahren?

Einfach Zusammengefasst, ist Motorradfahren schwieriger und Autofahren leichter zu erlernen. Beide haben unterschiedliche Schwerpunkte, Faktoren die einen Lernprozess benötigen.

Auto vs

  • 4 Räder
  • Voluminöser
  • Eingeschrenkte Sicht
  • Fahrer und Mitfahrer besser geschützt, größeres Sicherheitsgefühl
  • Gurt zum Anschnallen
  • steht.

Motorrad

  • 2 Räder
  • Schmale Silhouette
  • Offenes Sichfeld
  • keine Knautschzone, unsicherheit
  • Schutzkleidung, Helm, Protektoren feste Schuhe
  • Gleichgewicht notwendig

Was macht Motorradfahren schwieriger:

Neben dem Schalten hat man nur 2 Räder im Vergleich zum Auto. Es ist also deutlich von Vorteil wenn man bereits Radfahren kann.

Es hat zwar einen Lenker, aber es wird hauptsächlich mit dem Körper gelenkt.

  • Linke Hand: Kupplung
  • Rechte Hand: Vorderradbremse / Gasgriff
  • Linker Fuß: Gangwahl
  • Rechter Fuß: Hinterradbremse

Was macht Autofahren schwierig:

Ein Auto ist deutlich Voluminöser als ein Motorrad und man erschafft sich schwerer einen kompletten Überblick. Die Sicht wird teilweise vom eigenen Fahrzeug verdeckt.

Obwohl es nicht für den Lernprozess empfehlenswert ist damit zu Beginnen, gibt es Autos mit Automatik. Ein Sache weniger, auf die man sich konzentrieren muss.

  • Linke Hand: Lenken
  • Rechte Hand: Schalten / Lenken
  • Linker Fuß: Kupplung
  • Rechter Fuß: Gaspedal / Bremse

Worin unterscheiden sich die Fahreigenschaften?

Bei einem Motorrad steuert man die Kupplung (Linke Hand) und die Vorderradbremse (Rechte Hand) mit den Händen. Beim Auto hingegen befindet sich die Kupplung beim linken Fuß und die Bremsen werden gesammelt vom rechten Fuß betätigt.

Beim Motorrad kann bzw muss ich die Vorderrad- & Hinterradbremse getrennt voneinander steuern. Moderne Motorräder haben Systeme wie ABS verbaut um z.B. Bremsvorgänge in Kurvenlagen sicherer und kontrollierbarer zu machen.

Das Auto bietet deutlich mehr Schutz und Sicherheit als ein Motorrad.

Schlechtwetter? Deutlich spürbarer beim Motorrad als beim Auto. Nasse Fahrbahn bedeutet genauso wie beim Auto erhöhte Vorsicht beim Motorradfahren. Bodenmarkierungen können sehr rutschig sein, Straßenbahngleise werden in Kombination mit Wasser wie Glatteis für uns Motorradfahrer.

Ist es schwierig Motorradfahren zu lernen?

Nein. Es ähnelt den lernen von Fahrradfahren. Aber.

Üben, üben und üben. Auch hier gilt, manche tun sich leichter und manche schwerer. Manche brauchen nur ein paar Stunden training andere benötigen mehrere Tage.

  • Die erste Herausforderung liegt darin, das Motorrad in der Waage zu halten.
    Ein Motorrad hat schon ein Eigengewicht, probier mal, bei abgeschalteten Motor, sitzend mit beiden Füßen auf dem Boden das Motorrad leichte nach links und rechts kippen zu lassen. Kleine, leichte Motorräder, Mopeds machen es dir am Anfang leichter.
  • Gefühl fürs Bremsen bekommen.
    Wenn du nicht gerade ein modernes Bike mit toller Elektronik besitz musst (solltest du) den Umgang mit der Vorderradbremse üben.

Womit tun sich Motorrad Anfänger meist schwer?

  • Gleichgewicht
  • Kupplung
  • Gezieltes Anhalten
  1. Gleichgewicht
  1. Kupplung
  1. Gezieltes Anhalten

Das Gleichgewicht hat man schnell erlernt oder konnte man bereits durchs Fahrradfahren halten.
Die größere Challenge wird dann meist das korrekte stehen bleiben auf der Kreuzung, das punktuelle Anhalten und das anschließende Losfahren. Einen Slalom (kurze enge Lenkbewegungen) erfolgreich absolvieren oder das Anfahren in einem Steilhang = Kupplungsspiel genauso wie beim Auto.

Wir sehen, es ähnelt von dem Grundprinzipien genau dem Autofahren. Statt 4 Rädern hat man halt oftmals nur 2. Wichtig ist einfach zu beginnen und ein paar Übungsstunden zu absolvieren, vielleicht kennst du jemanden mit mehrjähriger Erfahrung?
Der kann dir sicher ein paar Tipps & Tricks verraten und mit dir üben. Oder schau bei meinen Tipps & Tricks vorbei.

Tipp: Es ist hilfreich wenn du bereits Radfahren kannst, solltest du noch nie zwei Räder getreten haben, würde ich dir zuerst das Erlernen von Fahrradfahren nahelegen. Anschließend tust du dir leichter mit dem Motorrad.

Ist zwischen Fahrrad fahren und Motorrad fahren viel Unterschied?

Eigentlich nein. Das Grundprinzip ist dasselbe, zwei Räder, ein Länger und schlank.
Worin Unterscheiden sich die beiden?

Ein Fahrrad eignet sich super als Vorstufe zu einem Motorrad. Die fahreigenschaften sind sehr ähnlich: Gleichgewicht halten.
Wenn du bereits Fahrradfahren kannst, erlernst du das Motorradfahren noch schneller und tust dir leichter.

Motorrad

  • Motor für den Vorwärtsantrieb
  • Hohe Geschwindigkeiten
  • Schwerer
  • Zweisitzer
  • Führerschein notwendig, es gibt unterschiedliche Klassen

Fahrrad

  • Pedale, eigene Kraft für den Vorwärtsantrieb
  • langsamer ~20-30 km/h
  • geringes Eigengewicht
  • Einsitzer
  • Kein Führerschein notwendig
  • Auch mit E-Motor erhältlich!

Ist es schwierig Autofahren zu lernen?

Autofahren ist reine Übungssache.
Dem Einen fällt es leichter, der andere braucht ein paar Stunden mehr. Man kann also nicht einfach sagen ob das Erlernen von Autofahren schwer oder einfach ist.

Kann man Autofahren schnell erlenen?

Erlernt hat man es in ein paar Stunden.

Mit etwas Zeit und Übung erlernt man Autofahren schnell. Keiner wurde als Rennfahrer geboren, mit der Zeit und Übung wird man besser. Das einfache Hantieren hast du innerhalb der ersten 2-3 Stunden raus. Anschließend ist die Übung wichtig. Ein sicherer Autofahrer wirst du mit der Zeit und vor der Prüfung können 30-40 Übungsstunden schon mal übers Tacho laufen.

  • Das reine Autofahren z.B. auf einem Abgesperrten Parkplatz/Übungsgelände hat man in wenigen Stunden erlernt.
  • Anschließend ist es wichtig auch mit anderen Verkehrsteilnehmer in “kontakt” zu kommen, sprich das Fahren auf öffentlichen Straßen.
  • Beim Einparken ist es genauso. Manchen liegt es einfach in der Hand und die kommen mit den ersten Zügen in die Parklücke. Je öfters du dich Einparkst, umso schneller und besser wirst du auch.

Wichtig beim Autofahren ist:

Viele versuchen Zwanghaft alles richtig zu machen. In Folge “schleicht” der Lenker oftmals dahin, in Folge werden die anderen Verkehrsteilnehmer nervös. Und darauf folgt dann eine gewissen Anspannung beim Fahren.

Kann man Motorradfahren schnell erlernen?

Auch Motorradfahren kann man schnell erlenern. Es hilft bereits mit einem Fahrrad umgehen zu können.

Was vielen schwer fällt ist nicht das klassische Handhaben eines Autos oder Motorrades. Es ist vielmehr der Verkehr. Man kommt in Situationen in denen in kürzester Zeit mehrere, viele Entscheidungen schnell getroffen werden müssen. Dabei hat man keine Zeit darüber Nachzudenken und verschiedene Szenarien durchzugehen. Beim Motorradfahren sind die schnellen Entscheidungen um so bedeutender, den es gibt keine Pufferzone. Mit einem Auto hat man immer noch ein wenig Blech oder Airbags zwischen einem und dem Hindernis (z.B. eine Vollbremsung, oder bei einem Wild). Bei einem Motorrad hat man das nicht.

So wie beim Auto muss man beim Motorradfahren erstmal das Schalten lernen. Ohne Schalten, bekommt man das Gefährt nicht in Bewegung.

Spielt meine Größe, Körpergewicht eine Rolle beim Motorradfahren?

Nein, deine Maße und Eigengewicht sind zweitrangig.

Fürs Lenken, legen, drücken des Motorrads sind nur minimale Kraft-Aufwendungen notwendig. Beschleunigen tut das Teil auch noch besser mit geringerem Gewicht. 😉

  • Physik
  • Technik

Die Physik und deine Technik spielen dir viel mehr in die Karten als dein Body-Mass-Index.

Und wie bei allem anderen auch gilt auch beim Erlernen von Auto & Motorradfahren: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Wie funktioniert ein Motorroller Getriebe? (Automatik)

Bei einem Motorroller hat man keine Kupplung und keinen Ganghebel auf der linken Seite. Aber wie wechselt man dann den Gang für schnellere Passagen?

Die Roller sind mit einem Automatikgetriebe ausgestattet. Der große Vorteil; es macht Ihn einfacher zum Fahren. Die meisten Motorradfahrer machen sich zu Beginn große Gedanken wie das Schalten funktionieren soll. Das Schalten stellt weniger das Problem da, das Kupplungsspiel wird für Neulinge meist zu einer Challenge.

Direkt mit dem drehen des Gasgriffes beginnt der Roller loszufahren mit zunehmender Drehzahl. Je höher man die Drehzahl dreht, umso schneller wird der Roller. Wie funktioniert das?

Durch eine Fliehkraftkupplung.

Höhere Drehzahl -> Gewicht wird nach außen gedrückt -> Keilriemen wird nach außen gedrückt -> der Radius vergrößert sich -> Abtriebswelle dreht sich schneller als die Antriebswelle

Die Roller sind mit einer Variomatikgetriebe ausgestattet. Wie man im Video weiter unten schön zu sehen bekommt, besteht das Getriebe aus zwei Wellen. Der Antriebswelle und der Abtriebswelle, welche mit einem V-Keilriemen verbunden sind.

Beispiel eines V Keilriemen
Ein Beispiel wie ein V Keilriemen aussieht. In der Abblildung handelt es sich nicht um eine Variomatik!

Durch die Fliehkraft-Gewichte auf der Antriebswelle, je mehr Geschwindigkeit die Antriebswelle aufbaut, umso größer wird die Kraft und die Gewichte werden nach außen gedrückt. Durch die Kraft nach außen, wird auch der Keilriemen nach außen gedrückt und der Radius wird vergrößert.

Mit steigender Drehzahl, verändert sich die Übersetzung. Mit steigender Übersetzung, erhöht sich die Geschwindigkeit.

Dies hat zur Folge, dass sich die Antriebswelle langsamer dreht als die Abtriebswelle.

Der Keilriemen selbst ändert dabei nicht seine Länge.

Die Varuimatik funktioniert rein mechanisch.

Startposition

Links, sehen wir die Abtriebswelle und rechts die Antriebswelle in der Ausgangsposition.

Langsame Geschwidigkeit

Der Radius verändert sich. Auf der Rechten Welle wird der Keilriemen nach Innen gezogen, da die Fliehkräfte auf der linken Welle Ihn nach außen drängen.

Mittlere Geschwidigkeit

Das Verhältnis ändert sich weiter.-Bisher war die Rechte Welle, unsere Antriebswelle die mit dem größeren Radius. Wir haben den Übergang erreicht.

Maximal Geschwindigkeit

Die Antriebswelle, rechts, ist auf die maximal Engstellung angekommen. Der Radius kann nicht mehr verkleinert werden. Die Höchstgeschwindigkeit ist somit erreicht.
Gleichzeitig sehen wir die Abtriebswelle am äußeren Rand.

Wieso bleibt ein Roller stehen obwohl er keine Kupplung hat?

Da erst durch die Zugabe von Gas die Drehzahl erhöht wird. Und erst wenn die Drehzahl erhöht wird, setzt sich das Variomatikgetriebe in Gang und lässt seine Zauber spielen.

Das Standgas ist zu niedrig um genug Kräfte zu erzeugen.

Wieso spürt man beim Motorroller keinen Gangwechsel?

Beim Roller spürt man keinen Gangwechsel, weil er im Prinzip nur “einen Gang” hat. Zu mindestens im Gefühlt.

Ich habe ein Video verlinkt. Es ist zwar auf Englisch zeigt aber super wie das System funktioniert.

Es gibt auch Umbaukits für Motorräder mit denen eine Automatikkupplung verbaut werden kann. Dabei handelt es sich nicht um eine Automatik wie bei einem Roller.

Hier wird dem Fahrer die Betätigung von der Kupplung abgenommen und es muss nur mehr zwishcen den Gängen geschalten werden. Es klingt komisch, ist in der Praxis nach ein paar Runden eine echt coole Sache. Der Vorteil ist, du kannst anstatt des Kupplungshebels (Linke Seite des Lenkers) die Hinterradbremse verlegen.

Einsatzfeld ist in der Enduro Szene.

Was gibt es für Motorräder? (Motorradtypen)

Bei den Autos gibt es Limousinen, Kombis, SUV ,…. Genauso vielfältig ist der Motorradmarkt wenn es um die Arten geht. Und Sie alle haben Ihre Schwerpunkte mit Vor- und Nachteilen.

Die Motorradtypen gliedern sich in 6 Hauptkategorien

  1. Standard
  2. Touring
  3. Sport
  4. Cruiser
  5. Motocross
  6. Reiseenduro (Reisemotorrad)

Dazu gibt es dann Abwandlungen, Weiterentwicklungen oder Neuheiten.

# Supersport

Speed Speed und noch mehr Speed. Supersportler ist die Kategorie für die schnellsten Motorräder. Ihr Fokus liegt auf hohe Spitzengeschwindigkeiten und perfekte Kurveneigenschaften. Man könnte meinen die moderne Variante von einem Cafe Racer. Es wird keine Rücksicht auf Komfort genommen. Das optimale Verhältnis von Leistung und Fahrzeugmasse stehen im Mittelpunkt. Optimale Fahrbarkeit mit bester Beschleunigung. Die Supersportler sind die Straßenzugelassene Version der Rennmaschinen.

Merkmale Supersport

  • hohe Ps Zahl
  • Slick Reifen
  • Windschnittig
  • Liegende Fahrerposition

# Naked Bikes

Ein Naked Bike ist genauso wie die Supersport für hohe Geschwindigkeiten ausgelegt. Ist meist nur etwas Bequemer und hat weniger Karosserieaufbau (weniger oder kein Windschutz)

Merkmale Naked Bike

  • Wenig bis keine Verkleidung
  • Kleines Windschild
  • Sportlich

# Superbike

Motorräder mit 1000 bis 1200 ccm bezeichnet man als Superbike. Vollverkleidete Rennmaschinen mit Straßenverkleidung.

Merkmale Superbike

  • Vollverkleidet
  • Hubraum con ca. 1000 bis 1200ccm
  • Charakterzüge einer Rennmaschine
Ducati 2011 Panigale 1 *

# Sporttourer

Die Kombination aus einem Tourenmotorrad und Superbike bringen ein Alltagstaugliches, sportliches Motorrad zusammen. Bei den Motoren wird in der Regel nicht gespart, sondern eine wesentlich bequemer Sitzposition und komfortable Federung wird verbaut. Entweder Vollverkleidet oder Halbverkleidet erhältlich.

Merkmale Sporttourer

  • Alltags- Tourentauglich
  • hohe Motorleistung (=Supersportler)
  • bequeme Sitzposition
  • Vollverkleidung / Halbverkleidung
  • Gepäcksysteme
KTM Super Duke 1290ccm *

# Reisemotorrad

Reisemotorräder sind fürs Reisen gebaut 😉 Gebaut für bequeme, lange Fahrten. Längerer Radstand. Die Motorräder sind darauf ausgelegt mit hoher Zuladung zurecht zukommen. Ausreichende Reichweite ist wichtig, es soll ja nicht alle 150 Kilometer getankt werden müssen. Aber die wichtigste Anforderung an ein Reisemotorrad ist ein langlebiger und zuverlässiger Motor.

Merkmale Reisemotorrad

  • Ausgelegt für längere Reisen
  • teil- oder Vollverkleidet
  • überwiegend Reiseenduros
BMW R 1200 GS *

# Reiseenduro

Eine unterkategorie der Reisemotorräder.

Wie unter der Enduro erwähnt, liegt der Hauptfokus auf der Straße jedoch mit noch sehr guten Eigenschaften fürs Gelände. Oftmals sind Sie höher Motorisiert damit Sie mit den hohen, andauernden Geschwindigkeiten (z.B. Autobahn) zurechtkommen. Die Reiseenduro ist für höhere Geschwindigkeiten +120 km/h ausgelegt.

Merkmale Reiseenduro

  • reichlich Zuladekapazitäten
  • bequeme Sitzposition für Fahrer und Mirfahrer
  • teil-vollverkleidet, Windschutz
BMW R 1200 GS *

Hört man auf die Fachzeitschrift Motorrad, dann gehört ein langlebiger, zuverlässiger Motor, reichlich Zuladekapazitäten, große Reichweite und eine für Fahrer und Sozius komfortable Unterbrinung. *

# Tourer

Der Tourer ist eine unterkateogire des Reisemotorrades.

Der Tourer ist konzipiert für besonders lange Reisen. Die großzügige Verkleidung schützt den Fahrer vor dem Fahrtwind. Die Fahrposition ist Aufrechter gegenüber anderen Motorrädern, deutlich bequemer. Die Motoren ähneln einem Traktor, hohe Durchzugskraft mit geringerer Höchstgeschwindigkeit.

Merkmale Tourer

  • längere Reisen
  • großzüig verkleidet
  • erhöter Lenker für bequemere Fahrposition
  • wartungsarm
  • Fokus liegt auf Durchzugskraft und nicht auf Höchstleistung
*

# Enduro

Der Aufbau ähnelt der Motocross. Lediglich hat die Enduro elektronik verbaut. Lichtmaske, E-Starter, Bremslicht und einen Bordcomputer. Mit der Ausstattung können Sie meist auch auf der Straße gefahren werden. Der Hauptfokus liegt aber auch hier im Gelände. Sie hat vieles mit der Reiseenduro gemeinsam, der Hauptfokus der Enduro liegt im Gelände, sekundär auf der Straße. Die Reiseenduro ist mehr für längere Strecken gebaut, hauptfokus die Straße, sekundär das Gelände. Die Enduro schafft in der Regel Geschwindigkeiten bis 120 km/h.

Merkmale Enduro

  • Stollen-Reifen
  • 2 oder 4 Takt Motoren
  • Kubik meist unter 450 ccm
  • Gutes Händling
  • Hohe Beschleunigung
  • Geringere Topspeed (< 140 km/h)

# Motocross

Eine Motocross ist ausschließlich fürs Gelände gebaut.

Der Fokus liegt nicht auf Topspeed. die meisten gehen bis ~ 100 km/h. Dafür haben Sie eine sehr gute Beschleunigung. Grobe Stollereifen, Kunststoffverkleidung mit Sponsorenaufdruck. Die Motoren sind entweder 2 oder 4 Takter zwischen 50ccm bis 450ccm (üblich). Seit ein paar Jahren findet man auch den E-Motor im Offroad bereich.

Merkmale Motocross

  • Wenig bis garkeine Elektronik
  • Keine Straßenzulassung
  • Keine Lichtmaske, Blinker oder Bremslichter
  • Einsitzer
  • Grobe Reifen

# Supermoto

Die Supermoto hat Ihren Ursprung in den Motocross, Enduro Maschinen. Sie werden mit “Slick”-Reifen ausgestattet und für den Asphalt umgerüstet. z.B. Härteres Fahrwerk.
Roadster – Der Roadster gehört zur Familie der Naked Bikes, bei denen sowohl der Antrieb als auch das Fahrwerk unverkleidet sind. Der Fokus liegt das Erscheinungsbild des Motorrades aus den 1960er Jahren widerzuspiegeln.

Merkmale Supermoto

  • Optisch eine Motocross
  • Mit Slick-Reifen ausgestattet
  • Hohe Beschleunigung mit guten Handling

# Chopper

Beim Chopper wird extrem auf die Optik geachtet. Dadurch können schon mal schwächen beim Handling, Bremsen oder der allgemeinen Sicherheit in Kauf genommen werden. Den Ursprung hat der Chopper vom Cruiser welche man in den 1948iger begann Serienmaschinen umzubauen.
Standard – Typische klassische Motorräder.

Merkmale Chopper

  • Optik steht an erster Stelle
  • Extreme Veränderungen
  • Hoher Lenker
  • Breite Bereifung

# Cruiser

Der Begriff Cruiser bezieht sich auf amerikanische Serienmaschinen aus dem Haus Harley-Davidson, Indian und Henderson die in den 1930igern gebaut wurden. Langer Radstand, breite Bereifung, großvolumiger Motor, große Kotflügel, breiter Lenker, aufrechte Sitzposition sind die Stilbildenden Merkmale. Außerdem werden gerne Anbauteile aus der Touren Szene angebracht; Windschild, Satteltaschen, Zusatzscheinwerfer und Sturzbügel.

Merkmale Cruiser

  • Langer Radstand
  • Breite Bereifung
  • breiter Lenker
  • großvolumiger Motor
*

# Café Racer

ähnliches Ziel wie der Bobber, Gewichtsreduzierung. Doch zusätzlich wurde noch auf die Aerodynamik mehr geachtet. Die Fahrerposition wurde flacher, tiefe Stummellenker wurde bessere Windschnittigkeit. Kurzer Sitz, oftmals mit Höcker ist der markanteste Wiedererkennungswert.

Merkmale Café Racer

  • Motorrad mit verringerten Eigengewicht
  • keine Verkleidung
  • erhöhte Motorleistung
BMW R 100 RT by Lukas (caferacerguru)

Alles rund um Cafe Racer.

# Scrambler

Der Scrambler, auf Deutsch Kletterer ist der Ursprung für die heutige Motocross, Enduro und Reiseenduro. Motorräder wurde umgebaut damit Sie besser mit Offroad-Gelände zurecht kamen. Grobe Reifen, hoher Lenker, höher gelegter Auspuff sind klassische Merkmale.

Merkmale Scrambler

  • Stollenreifen
  • Offroad
  • Höhergelegter Auspuff

# Roadster

Motorräder one einer Verkleidung. weder der Antrieb noch das Fahrwerk. Der Fokus liegt auf dem Fahren von asphaltierten Straßen. Der Roadster zählt zu der Familie der Naked Bikes. Entstanden in den 1960er.

Merkmale Roadster

  • keine Verkleidung
*

# Bobber

Ab 1930 bis 1990 sehr beliebt sind Sie ein Motorrad welche aufs absolute Minimum reduziert wurden. “Überflüssige Teile”, Kotflügel, Verkleidungen, wurde vom Motorrad entfernt um das Gewicht zu reduzieren. Prinzipiell alles, worauf der Fahrer bereit war zu verzichten. Es gibt keine klassischen Merkmale wie einen tiefen Lenker, denn das Ziel war und ist die maximale Gewichtsreduzierung. Wieso? Mehr Speed.

Merkmale Bobber

  • Aufs absolute Minimum reduziert
  • keine Überflüssigen Anbauteile
  • maximale Gewichtsreduzierung

# Pocket Bikes

Wie der Name schon sagt, “Taschenmotorrad” sind Pocket Bikes kleine Motorräder. Sie lehnen sich mit der Optik an existierende Modelle an, meist Supersportler, und dürfen die Maße 110cmx50cmx50cm nicht überschreiten, ansonsten rutschen Sie in die Kategorie Minibikes

Merkmale Pocket Bikes

  • Optisch änlich der Großen
  • nicht größer als 110x50x50cm
*

# Minibikes

Minibikes sind Spaß-Bikes. Die Fokusgruppe liegt trotzdem bei Erwachsenen, bei großen Fahrern kann dies schon mal witzig aussehen. Gerne werden die Pocket Bikes mit den Minibikes in einen Topf geschmissen. In der Szene gilt besonders die Honda Monkey als bekannt.

Merkmale Minibikes

# Allrounder

die Kombination aus einem Tourenmotorrad und eines Supersportler. Die Alltagstauglichkeit wie ein Tourer und den Fahrspaß wie ein Sportbike. Die Bezeichnung Allrounder ist fließend, gerne Verwendet für nicht eindeutig definierbare Motorräder.

Merkmale Allrounder

  • Tourentauglich
  • Motor mit ausreichend Drehmoment
  • Fahrwerk eignet sich für den sportlichen Einsatz sowohl als auch Touren
  • Handlich
*

# Motorroller

Ein Motorrad oder Knieschluss ergibt den Roller. Umgangssprachlich spricht man von einem Roller. Gehört er zu den Motorrädern? Es gibt hochleistungs “Roller” welche man fairerweise zu den Motorrädern gliedern muss. Allgemein würde ich den Roller aber als eigene Klasse definieren. Die großen Vorteile eines Rollers; der freie Durchstieg im Fußbereich und der große Stauraum unter der Sitzbank machen Ihn sehr Alltagstauglich und optimal für die Stadt. Bei längeren Überlandfahrten, oder Autobahn fehlt etwas die Fahrstabilität. Hier empfiehlt sich ein niedriger Durchstieg für mehr Stabilität.

Merkmale Motorroller

  • freier Durchstieg
  • großer Stauraum unter der Sitzbnank
  • Alltagstauglich

# Moped (Kleinkraftrad)

Das “Motorrad” der Jugendlichen. 50ccm Motoren mit einer Höchstgeschwindigkeit von ~45 km/h. Großteils der Modelle ähneln einer Enduro / Supermoto, etwas rare sind die “Supersportler”. In vielen Ländern können Mopeds schon vor Motorrädern gefahren werden.

Merkmale Moped

  • Hubraum 50ccm
  • Höchstgeschwindigkeit ~45 km/h
  • Motorrad der Jugendlichen

# E-Motorrad

Der Markt für Elektromotoren boomt nicht nur im KFZ Bereich. Das Angebot wird immer größer und es gibt bereits eine vielfalt an verschiedenen Motorradtypen mit E-Motoren. Die Reichweite wird immer besser. Besonders empfehlenswert für den Alltagsgebrauch. Touren sind noch etwas schwieriger aber es wird laufend Besser.

Merkmale E-Motorrad

  • Kein Benzin

Es gibt noch viele weitere Unterkategorien und Custom Builds. Der Kreativität sind fast keine Grenzen gesetzt.

Quellenverzeichnis

Bilder stammten teilweise aus Wikipedia, Links hierzu:

Ducato Panigale by Klaus Nahr

KTM Duke by KTM AG

BMW R 1200 GS by D-Platoon

BMW R NineT

Suzuki Bandit

Pocket Bike

Unterschied zwischen Motorrad, Moped, Roller und Mofa

Worin liegen die Unterschied?

Motorrad

Der Klassiker, Schnell bis Bequem

Moped

Schwach Motorisiert, ~50ccm

Motorroller

Bequemer, perfekt für die Stadt

Mofa

Ein Fahrrad mit kleinem Motor

Motorrad

Prinzipiell ist alles ein Motorrad, was zwei oder maximal drei Räder hat.

Ich würde es aber deutlich Unterscheiden. Den ein Motorrad ist kein Moped, genauso ist es kein Roller.

Ein Motorrad kann extreme Geschwindigkeiten (Topspeed +300 km/h) aber auch für lange Touren für hohe Lasten gebaut sein.

Die Motorisierung reicht von kleineren 3-stelligen bis hin zu den 4-stelligen Kubikzahlen.

Besondere Merkmale eines Motorrads

  • Es gibt unzählige Versionen, von Sportlich bis Cruiser
  • mindestens zwei, aber nicht mehr als drei Räder
  • Motorisierung von mindestens ~250ccm
  • Die Kategorie Motorrad ist mehr ein Überbegriff für alles andere, außer der folgenden Teile!

Die gesamte Auflistung mit Definition was ein Motorrad ist, findest du hier.

Moped

Das “Motorrad” unter den Jugendlichen.

Mopeds dürfen in den meisten Ländern mit 15 Jahren gefahren werden. Bei einer maximalen Höchstgeschwindigkeit von etwa 45 km/h*.

Besondere Merkmale der Mopeds

  • in vielen ländern mit 15 Jahren Lenkbar
  • Höchstgeschwidkeit zwischen 40-50 km/h
  • 50ccm Motor

Umgangssprachlich wird gerne zu Motorrädern Moped gesagt. Beispielsatz: Welches Moped nimmst du heute? (Dabei wird aber von einem richtigen Motorrrad gesprochen!)

Motorroller

Der Roller hat höchsten Bequemlichkeitsfaktor unter den Zweirädern. Man nennt Sie auch Scooter.

Er kann schon etwas Praktisches sein. In der Stadt muss man nicht lange Parkplatz suchen. Es ist einfach auf und abzusteigen durch den freien Fußraum.

Dank dem Stauraum unter der Sitzbank, wo bei den meisten sogar ein Helm platz hat, eignet sich der Roller für ein sehr breites Anwenderfeld. Von der Arbeit bis hin zum Strandurlaub.

Es wird oft auf Sicherheitskleidung verzichtet. Aber nur weil der Roller etwas bequemes ist und sein soll, sollte man trotzdem die entsprechende Schutzkleidung tragen.

Besondere Merkmale des Rollers

  • kein Knieschluss, offener Fußraum
  • Großes Staufach unter der Sitzfläche
  • Gibt es von schwacher bis starker Motorisierung
  • Sehr beliebt in Städten
  • Schlechtes Fahrverhalten bei Überland fahrten
  • Hauptäschlich für kürzere Fahrten gedacht

Mofa

Ein Mofa ist einfach gesagt, ein Motorfahrrad.

Mit den Pedalen wird der Motor gestartet und die klassiche Fortbewegung ohne Motor, nur mit den Pedalen wie bei einem Fahrrad wären möglich. Sollte der Benzin ausgehen oder der Motor defekt sein.

Besondere Merkmale des Mofas

  • Pedale wie ein Fahrrad
  • sehr langsam, Höchstgeschwidigkeit von ~25 km/h
  • Heute zählen Sie eher als Sammler & Liebhaber-Stücke. z.B die alten Puch

Unterschiede zwischen Motorrädern und Motorroller

Auf den ersten Blick erkennt man bereits einen deutlichen Unterschied:

Motorrad

Der Korpus vom Motorrad, Motor, wird mit den Füßen eingeklemmt, Knieschluss.

Der Tank beim Motorrad liegt vor der Sitzposition.

Roller

Der Scooter besitzt einen Durchstieg, keinen Knieschluss in Fahrposition.

Beim Roller liegt der Tank meist unter der Sitzbank.

Gemeinsamkeiten sind: Beide gibt es meist als Zweisitzer, Benzin oder E-Motoren. Große Bandbreite an Kubik.

In der Stadt gewinnt der Motorroller.

Insbesonders in Städten haben Motorroller Ihre Vorteile und Beliebtheit. Mit einem Motorroller kommt man schneller durch den Stau und dichten Verkehr der Städte. Außerdem findet man viel leichter einen Parkplatz und in den meisten Großstädten zahlt man zwar mit dem Auto eine Parkgebühr, aber nicht mir einem Zweirad. Diesen Vorteil teilen sich das Motorrad und der Motorroller, aber wo kommt der Helm hin?

In der Stadt angekommen, wohin mit dem Helm? Beim Roller kein Problem, er verfügt über einen Staurraum unter dem Sitz. Der Platz reicht z.B. für den Helm und einer Jacke bei den meisten.

Das Automatikgetriebe hat seine Vorteile, vorallem in der Stadt. Ständiges Anfahren und Stoppen würde ein ständiges Schalten bedeuten.

Die meisten Scooter haben weniger Leistungs als Motorräder. Wobei, wo zieht man die Linie? Es gibt Motorräder mit 125ccm und Roller mit 350ccm. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Der fehlenden Knieschluss macht sich bei särkeren, schnelleren Kurven bemerkbar.

Vor- und Nachteil eines Motorollers

Die Vor- & Nachteile beziehen sich auf dem Vergleich vom Motorrad auf den Motorroller. Wir haben außerdem ein paar Punkte unter Neutral angeführt. Genauso wie der ein oder andere Punkt unter V oder N ist sehr oft auch von persönlichen Präferenzen abhängig und kann man nicht zu 100% verallgemeinern!

Vorteile Roller

  • “Automatikgetriebe”, kein Schalten notwendig
  • Vorder- und Hinterbremse am Lenker
  • Großer Stauraum unter der Sitzbank (abschließbar)
  • Mehr Schutz vor der Witterung

Nachteile Roller

  • weniger Fahrstabilität
  • kleinere Reifen
  • weniger Leistung
  • weniger sportlich < Kurvenlage

Neutral

  • kleine Räder
  • Alles wird mit den Händen gesteuert, keine Fußpedale
  • Durchstieg

Die Bauart von einem Roller schützt den Fahrer besser vor Wind, Regen und Spritzwasser durch seinen breiten Karosserie verbau. Das macht Sie aber auch anfälliger bei starken Wind.

DIe typischen Merkmale bei einem Motorroller markeirt durch Kreise, der freie Fußraum, komplette Bedinung am Lenker, keine Fußpedale, kleinen Räder und der Stauraum unter der Sitzbank.

Hier sehen wir einen typischen Motorroller im italenischen Stil. Sehr bekannt ist die Marke Vespa welche einen Großteil des Marktes in Europa bedient.

Der Lenkkopf mit Lichtmaske ist ein markanter Punkt. Der Radkasten in seiner Tropfenform.

ADV 350 Motorroller Honda
Bildquelle: Link zu Honda

Merh Stabilität durch einen verminderten Durchstieg. Eine Kombination aus den Vorteilen eines Motorrades und Motorroller, der Maxi-Scooter.

Es gibt aber auch sportlichere oder mächtigere Motorroller.

Hier ein Beispiel aus der Produktpalette von Honda 2022. Der ADV350 Motorroller.

Bietet durch seine Bauart bereits mehr Fahrstabilität als der klassiche Roller und bleibt trotzdem den Vorteilen treu.

Ein verminderter Durchstieg, der Motorrahmen wird größer, höher. Die zusätzliche Erhöhung erhöht die Stabilität bei größeren, schnelleren Roller, welche Notwendig wird.

Vor- und Nachteile vom Motorrad

Der Punkt für Sportlichkeit geht ganz klar ans Motorrad. Es wird auch kaum jemand eine Tour auf dem Motorroller unternehmen.

Hierfür gibt es Touren-Bikes die genau für soetwas entwickelt wurden.

In dem Bild sehen wir ein Touren-Bike aus dem Hause BMW. Btw die BMW R 1200 GS gehört zu den am meisten verkauften Motorrädern im deutschsprachigen Raum! Bei dieser Wertung zählen Motorroller nicht dazu! Da sind wir bei der Vespa auf Platz eins.

Vorteile Motorrad

  • Mehr Fahrstabilität
  • Größere Reifen
  • Merh Kontrolle

Nachteile Motorrad

  • weniger Staurraum
  • Gangschaltung

Neutral

  • Knieschluss
  • Fußraster, anstatt Fußablage

Die Supersportler ist der extremste Vergleich zu einem Motorroller. Gebaut für Speed, 300 km/h stellen in der regel kein Problem in TopSpeed dar.

Stauraum ? Fehlanzeige

Zweisitzer? Oft Ja, aber bequem, nein.

Sollte definitiv nicht ohne Schutzausrüstung gelenkt werden.

Motorrad ist nicht gleich Motorrad.

Es gibt unzählige, verschiedene Motorradtypen. Von Custombuilds wie der grüne Chopper bis Serienmotorrädern.

Jeder Build, jede Bauart hat seine Vor- und Nachteile und ein gedachtes Nutzerfeld.

Fazit, der Fokus von einem Motorroller liegt in der Stadt und nicht bei Überlandfahrten. Durch Ihren Witterungsschutz, Stauraum und meist die Nutzung ohne spezieller Motorradkleidung (Schutzkleidung sollte immer getragen werden!) geschieht, eignen Sie sich für die Anfahrt ins Büro, in die Arbeit. Genauso findet der schnelle Einkauf Platz im Staufach.

Quellenverzeichnis

Worin Unterscheiden sich die Motorräder Cafe Racer, Scrambler & Bobber (+++)

Ein Motorrad ist nicht gleich ein Motorrad. Es unterschiedliche Bau und Stilarten. Man kann Sie grob in Oberkategorien zusammenfassen aber auch in die tiefe gehen. Es gibt Cafe Racer, Scrambler, Bobber, Chopper, Sportbike, Naked, Cruiser, Enduro, Tourer usw.

Aber worin unterscheiden sich jetzt die verschiedenen Motorrädern? Wir vergleichen gleich mal die klassichen Geschichte, Cafe Racer, Scrambler oder Bobber, die in den letzten Jahren wieder enorm an beliebtheit gewonnen haben. Aber wieso?

Zuerst fassen wir die Eigenschaften zusammen.

Markante Eigenschaften eines Cafe Racers

  • auf die wesentlichsten Elemente reduziert (Gewichtsreduzierung = bessere Beschleunigung)
  • abfallende Sitzbank meist mit Höcker, Einsitzer
  • kurze, flache Lenker = Stummellenker
  • vorgebeugte Sitzposition, gestreckte Arme, leicht Abfallend nach Vorne. (Windschnittiger)
  • Man liegt quasi auf dem Tank

Markante Eigenschaften eines Scramblers

  • Ziel, Geländetaugliches Motorrad
  • Robust
  • Grobstollige Reifen
  • breite Lenker
  • höher gelegter Auspuff
  • Schutzblech als Schutz vor dem Dreck

Markante Eigenschaften eines Bobbers

  • Gewicht stark reduziert
  • Verkleidung komplett entfernt
  • Optik nebensächlich
  • Einsitziger Federsattel

Markante Eigenschaften eines Choppers

  • Optik steht im Vordergrund
  • Sicherheit ist zweitrangig
  • Gerne werden hohe Lenker verbaut
  • Gestreckte Arme und Beine nach vorne, sind oftmals die Sitzposition
  • Es werden oft die Rahmen stark verändert oder überhaupt komplett selbst zusammengestellt.

Cafe Racer vs Scrambler | Worin liegen die Unterschiede?

Café RacerScrambler
LenkerTiefHöher
Reifen“Slicks”, glattStollen, grob
Sitzpositionliegend, nach vorne geneigtaufrechter
Fahrwerktiefergelegthöhergelegt

Café Racer

Café Racer mit den markantesten Punkten markiert. Lenker, freies Dreieck und die Sitzbank.

Scrambler

Scrambler mit den markantesten Punkten markiert. Hoher Lenker, grobe Reifen und das Fahrwerk ist hoch.

Am Besten schaut man sich die beiden Bikes mal anhand von Bildern an. Dabei erkennt man bereits deutliche Unterschiede. Der Cafe Racer wirkt optisch schneller, schnittiger und der Scrambler bulliger, grober. Genau darin liegen auch Ihre Schwerpunkte

Der Scrambler ist für grobe Straßen gebaut. Feldwege und Schotterstraßen sind die Spezialisierung.

Der Cafe Racer fühlt sich auf Asphalt defintiv wohler und wurde für Highspeed gebaut.

Zumindest waren Einst dies Ihre Schwerpunkte. In der heutigen Zeit werden die Zwei gerne vermischt und kombiniert. Grobe Stolliger Reifen mit einer schnittigen Silhouette.

Was haben Sie gemeinsam?

Es gibt keine Regeln. Es steht auch jedem frei die schönsten Merkmale (=in seinen Augen) zu kombinieren. Das selbe tat ich bei meinem “cafe racer” ich wollte umbedingt den groben Look, also hat meine BMW grobe stollen Reifen bekommen. Und ich bin sehr happy damit! Nachteile? Ja klar! Man spürt die Stollen extrem unter der Fahrt.

Versteckte Batterie an einem Cafe Racer únter der Schwinge
Meine BMW R100 mit Stollen
Auch bei der Jamaha finde ich die Kombination äußertst gelungen!

Bobber vs Chopper | Worin liegen die Unterschiede?

Der Bobber kam vor dem Chopper. Erstmals tauchte der Chopper Mitte der 60iger Jahre auf und der Bobber bereits in den 1930iger.

Der Chopper wird gerne als der stylische, technisch weiterentwickelte Bobber bezeichnet.

Ein Bobber war/ist im Grunde ein gestriptes Motorrad aufs minimum (=Gewichtsreduzierung). ABER mit seinem Originalrahmen. Bei einem Chopper wird oftmals der Rahmen entweder bereits komplett Maßgefertigt oder stark modifiziert.

Chopper entstanden über die Zeit aus den Bobbern.

Ein Chopper kann schon mal beim Handling, Bremsen oder im Sicherheitsaspekt schwächen aufweisen. Den dabei wird rein auf die Optik geachtet. Extrem hohe Lenker. Gestreckte Füße.

Chopper haben meist extrem kleine/ schmale Reifen im vergleich der Proportionen zu den Hinterreifen. EXTREM Breit und Groß.
Der Bobber fährt ähnliche Größen vorne und auf der Hinterradfelge.

Ein typisches Merkmal ist auch der Federsattel beim Bobber, welche kein Muss bei den Choppern sein muss.

Cafe Racer Auspuff mit Hitzeschutzband umwickeln

Warum umwickelt man einen Cafe Racer Auspuffkrümmer mit einem Hitzeschutzband?

Heute umwickelt man den Auspuffkrümmer wohl hauptsächlich für die Optik. Aber in der Geschichte der Cafe Racer hat man den Auspuff mit Hitzeschutzbänder umwickelt für mehr Leistung. Den durch die Ummantelung wird die Temperatur in den Krümmern höher und die warme Luft entweicht schneller. = Der Motor kann mehr Luft ausatmen und somit mehr Leistung entfalten.

Aber warum kostet der eine Cafe Racer Wrap vom Hersteller A 100€ und Hersteller B 20€? Es gibt unterschiedliche Qualitätsstufen. Am Krümmer entstehen enorme Temperaturen weshalb die Bänder extremer Belastung ausgesetzt werden. Die Preise entstehen durch die Verwendung von unterschiedlichen Materialien. Die günstigeren Anbieter verwenden preiswertere Komponenten, welche dagegen nicht solange halten.

Warum benötige ich ein Hitzeband überhaupt?

  1. Leistung
  2. Design
  3. Design

Wie bereits oben kurz angeschnitten bringt uns ein Wrap mehr Leistung bei unseren Motorrädern. Aber wirklich bringen tut uns das Auspuff Wrap einen anderen Style. In meinen Augen ist das Design der einzige Grund warum du deinen Auspuff umwickeln solltest. Den nichts anderes zu so einem günstigen Preis, verändert das Auftreten deiner Maschine mehr als ein Krümmer umwickelt mit einem Hitzeschutzband.

Wie wickel ich einen Auspuff mit Hitzeschutzband, auch Wrap genannt

Nachdem du dir das beste Hitzeschutzband deiner Wahl ausgesucht hast, geht es ans wickeln. Ich habe dir wichtiger Punkte, welche ich während meiner Montage gelernt habe, in einem Ablauf zusammengefasst.

  1. Am Einfachsten ist die Arbeit an demontierten Krümmer. Bevor du die Krümmer abmontierst, markiere dir die Stelle bis zu welcher deine Krümmer in die Zylinder eintauchen. Damit du anschließend weißt, wie weit du deinen Auspuff umwickelst. Nachdem du alles markiert hast,  kannst du mit dem demontiere deiner Auspuffanlage beginnen..
  2. Im nächsten Schritt gehören die Krümmer gereinigt. Außen.

Vor- und Nachteile von Hitzeschutzbänder für den Auspuff

Vorteile

Nachteile

  • Haltet nicht ewig

Was benötigt ich für die Umwicklung vom Auspuff mit Wrap

Du benötigst genug Platz zum Arbeiten und solltest deine Werkbank mit einem alten Tuch oder Plastik komplett abdecken.

In den meisten Wrap Produkten sind zu einem Teil aus Glasfasern. Extremer Juckreiz vorprogrammiert 😉 Das Zeug

Weshalb du Handschuhe tragen solltest

Stelle sicher, dass du bei deiner Bestellung Metallkabelbinder dabei sind, ansonsten solltest du welche dazubestellen. Diese sind zumindest bei der Montage notwendig und können sobald das Wasser verdampfte abgenommen werden.

Welches Hitzeschutzband sollte ich mir holen

Suchst du etwas dauerhaftes würde ich etwas mehr Geld in die Hand nehmen. Möchtest du zuerst probieren und schauen wie es auf deinem Motorrad wirkt, bzw. testen wie schwer es zum Wickeln ist, würde ich auf eines der günstigeren Produkte zurückgreifen.

Eine genaue Auflistung der verschiedenen Produkte findest du in meiner Produktkategorie.

Was sind die besten Gewebebänder?

Wie bereits erwähnt habe ich bei meiner BMW den Krümmer mit schwarzen Gewebeband umwickelt. Aus Design gründen. Ich habe meine Favoriten zu einer Liste zusammengefügt. Du findest meine Persönliche Auswahl an den besten Bändern hier.

Warum sollte ich meinen Auspuff mit einem Hitzeschutzband umwickeln

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Warum wird nur der Krümmer am Auspuff mit einem Hitzeschutzband umwickelt?

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Woran erkennt man, dass ein Hitzeschutzband gewechselt gehört?

Ein erstes Anzeichen ist die Veränderung der Farbe. Auf meienr Cafe Racer BMW habe ich ursprünglich ein Schwarzes Hitzeschutzband montiert. Nach zwei Saisonen gleicht es eher einem hellen Grau. Ich schätze spätestens nächstes Jahr wird es Weiss aussehen.

Wie oft sollte ich mein Hitzeschutzband am Krümmer wechseln?

Das hängt sehr stark an der verwendeten Qualität ab. Günstigere Bänder können durchaus schon nach der ersten Saison abfallen. Hitzeschutzbänder / Wraps von höherer Qualität halten schon auch mal 3-5 Saisonen.

Natürlich hängt es auch immer davon ab, wie viel du fährst und bei welchen Temperaturen. Je wärmer dein Motorrad wird, umso schneller nutzt sich deine Umwickelung ab.

Hier gehts zur englischen Version Exhaust wrap.

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Der perfekte Cafe Racer für Frauen

Egal ob Frau oder Mann. Wir müssen uns auf ein Bike setzen und Wohlfühlen. Fehlt dieser “Couch-Flair” ist Sie nicht perfekt.

Drei einfache Punkte zum Merken:

  • die Füße sollten bequem den Boden erreichen, am besten Flach und nicht auf Zehnspitzen.
  • Ein geringeres Eigengewicht ist vom Vorteil.
  • Angenehmer Abstand von der Sitzposition zum Lenker. Überdehntes vorlehnen ist auf die Dauer unangenehm

Den richtigen Cafe Racer wählen als Frau

Warum es so wichtig ist, das richtige Motorrad zu wählen.

Eine Liste an möglichen Motorrädern

  • Honda

Die CB Serie gibt es in verschiedenen Motorisierungen und ist bereits mit 125 Kubik erhältlich. Das macht Sie leicht und sehr wendig. Kein Rennwagen aber für die Stadt perfekt.

Die Honda ist schmal geschnitten. Leicht und nicht zu hoch.

Es gibt für kein anderes Motorrad so viele “Plug&Play” Teile als für die Cb Serie. Egal ob du dein Heck komplett umbauen möchtest oder ein neues Fahrwerk verbauen möchtest. Die meisten Änderungen kannst du selbst durchführen mit einer Standardausstattung ohne einer Flex oder Schweißgerät.

  • Ductai

Die Ducati Monster sind nicht umsonst eines der beliebtesten Motorräder unter den Frauen. Und die 600 Kubik bringen dich etwas schneller von A nach B. Achtung vielleicht auch zu schnell 😉

Die Monster ist schon etwas bulliger als die CB Honda bringt aber auch deutlich mehr Leistung auf die Straße.

Sie ist auf Speed ausgelegt. Größere Änderungen können dabei schon etwas aufwendiger sein.

Das perfekte Basis Bike für einen Cafe Racer umbau für Frauen

  • Honda CB

Wie bei so vielen Umbauten, ist auch die CB eine sehr gute Wahl für Frauen. Sie bietet einfach eine perfekte Basis. Es gibt Sie in verschiedenen Motorisierungen. Eine Liste mit den verschiedenen Motorisierungen & Modellen mit Bildern findest du im Artikel über die Honda CB als Basis für einen Cafe Racer.

Worauf sollte ich als Frau beim Motorrad genauer achten?

  • Kaufe kein Motorrad mit einer zu hohen Sitzhöhe

Der wohl allerwichtigste Punkt ist die Sitzhöhe. Du musst unbedingt Probesitzen. Denn nichts kann einem mehr Kopfzerbrechen bereiten, als ein Motorrad welches zu hoch ist.

Wähle die richtige größe an Motorrad (Propertionen)

Die Proportionen von dem Motorrad müssen zu dir passen. Es sieht nicht gut aus, wenn eine kleine zierliche Dame auf einer Monströsen Maschine sitzt. Es soll stimmig wirken.

Ps: Das selbe gilt für Männer!

Welche Ursachen kann ein zu hohes Motorrad haben? (Ladies Edition)

In einem Punkt gewinnen die Damen mit Sicherheit. Sie sind gelenkiger & gedehnter als die meisten Männer. Am Aufsteigen kann es also nicht liegen.

Es ist vielmehr alles nach dem Aufsteigen, was dir Probleme bereiten kann. Eine zu hohe Sitzposition

Die besten Tipps für Frauen

Achte besonders auf den Lenker. Für einen Cafe Racer typisch sind die niedrig positionierten Stummellenker. Sie zwingen den Fahrer sich weiter nach vorne zu legen und kann bei Damen mit etwas kürzeren Armen eine sehr unbequeme Position verursachen. Manche haben eventuell sogar keine komplette Handlungsfähigkeit.

Let’s Talk About The Basics

Welchen Führerschein bestize ich? Darf ich jedes Motorrad lenken?

Du darfst nicht sofort, abhängig von verschiedenen Punkten, jedes Motorrad lenken.

Es gibt unterschiedliche Regeln in den Ländern. In Österreich gibt es “4 verschiedene Varianten”.

  • Mopedschein: Ich darf mit 50ccm Bikes fahren an. Ist bereits ab 15 Jahren möglich und wird automatisch mit einem B Schein mit ausgestellt.
  • 125ccm: Code 111 in Österreich / Zusatz 196 in Deutschland: In Deutschland darf man nach 5 Jahren Besitz des B-Scheins (ab 25 Jahre) nach einem kleinen Kurs eine 125ccm lenken. Ähnliches Prinzip in Österreich. Außerdem kann ich in Österreich ab 16 Jahren einen eigenen 1225ccm Schein machen.
  • 35 kW (A2) : Ab 18 Jahren besteht die Möglichkeit eines Motorradscheines mit beschränkter Leistung.
  • A: Mit 24 Jahren oder in Kombination des A2 schon etwas früher. Jedes Motorrad.

Welche Motorradalarmanlagen gibt es? (Wie funktionieren Sie)

Was muss man über Alarmanlage für Motorräder wissen, welche Möglichkeiten gibt es? Muss ich mein Motorrad überhaupt schützen? Schaut man auf die Statistiken wird es eindeutig. Ja.

Es werden jedes Jahr viele Motorräder gestohlen. Sie lassen sich leicht entfernen und mit Hilfe von Transportern legen Sie schnell weite Strecken zurück.

Motorradalarmanlage beim Kauf bereits verbaut?

Modernere, neuere und meist die etwas teureren Modelle haben bereits Alarmanlagen eingebaut. Dabei handelt es sich um ein Lenkraftschloss in Kombination mit einer Alarmanlage.
Die aktiviert sich automatisch, sobald das Motorrad abgesperrt wird. Sollte nun jemand versuchen das Motorrad zu bewegen geht ein akustisches Geräusch los (wie bei einem Fahrzeug).

Wie schützt nun eine Alarmanlage mein Motorrad?

Eine Alarmanlage schützt dein Motorrad indem ein Dieb erst gar nicht darüber nachdenkt dein Motorrad zu stehlen. Es gibt keinen 100%igen Schutz, wir können es aber erschweren. Sollte es jemand trotzdem versuchen, löst die Alarmanlage einen Alarm aus (=erregt Aufmerksamkeit) und im besten Fall wirst du auf deinem Handy verständigt.

Für viele der Alarmanlage liegt das Grundprinzip darin zu verhindern, dass Motorräder einen Ton abgeben und eine Meldung an ein Handy weitergeben. Wegfahrsperren, wie Bremsscheibenschloss, Bügelschloss oder Kette verhindern das wegschieben.
Bringt man die Kette auch noch an einem fest verankerten Punk am Boden an, erhöht sich der Schutz erheblich.

Oder durch akustische Geräusche die Aufmerksamkeit erregen und umstehende Menschen dadurch aufmerksam machen.

Derartige Systeme sind Maßnahmen, um den Diebstahl im Vorfeld zu verhindern, anders als GPS-Tracker. Ein GPS-Tracker dient dazu, den Standort deines Motorrades jederzeit nachzuverfolgen zu können und eventuell nach einem Diebstahl wieder zu finden.
Sie können aber auch Entfernung vom abgestellten Standort feststellen und Mitteilungen versenden.

Am besten kombiniert man verschiedene Systeme.

Es gibt Bremsscheibenschlösser mit akustischen Systemen, welche bereits beim Aufrichten der Motorräder sich aktivieren und einen Alarm von sich geben. GPS-Tracker die Alarm schlagen (z.B. über eine APP) sollte sich das Motorrad von seiner Position weg bewegen, bewegt werden oder einen festgelegten Radius verlassen.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, wie ein Alarm funktionieren kann:

  1. Wegfahrsperre, kombiniert mit akustischen Systemen
  2. Akustischer Alarm
  3. GPS Tracking – Bewegungs- / Erschütterungsalarm, Radiusalarm, Geschwindigkeitsalarm

Die Systeme werden auch gerne miteinander kombiniert. So sind Bremsscheibenschlösser mit akustischen Systemen erhältlich.

Was versteht man unter einer Wegfahrsperre mit akustischem Alarm?

Eine Wegfahrsperre ist in den meisten modernen Motorräder vom Werk aus bereits verbaut. Die Lenkradsperre. Damit wird der Lenker im vollen Einschlag blockiert und kann somit nicht geradeaus bewegt werden. Immer häufiger werden Sie mit Alarmanlagen verbaut. Derartige Systeme geben Geräusche von sich, sobald eine Bewegung (aufrichten genügt in der Regel) festgestellt wird.

Was ist ein GPS-Tracker fürs Motorrad

Es gibt GPS-Tracker die nicht nur den aktuellen Standort übermitteln, sondern eine Benachrichtigung an ein Handy senden, sobald sich das Motorrad z.B. von seiner abgestellten Position entfernt. Würde nun jemand versuchen das Motorrad wegzuschieben (oder tragen!), erhält der Besitzer eine Nachricht und kann die Polizei verständigen.

Welche Alarmanlage bietet mir den größten Schutz?

Keines der Systeme schützt dich zu 100%. Es sollten immer mehrere miteinander kombiniert werden.

Am besten verbaust du einen GPS-Tracker der dich über die Bewegung alarmiert. Damit es aber erst nicht zu einer Bewegung kommt, montierst du ein Bremsscheibenschloss.

Die Antwort lautet also, den größten Diebstahlschutz hast du durch die Kombination von verschiedenen Produkten.

Hier findest du den besten GPS-Tracker, Bremsscheibenschloss, Abdeckplane, Bügelschloss, Bremshebelschloss und sollte es möglich sein, kombinierst du das Ganze mit einem Bodenhaken.

Den selbst in der Garage daheim, sind unsere Schätze nicht sicher.

Sind Motorräderalarmanlage das Geld wert?

Prinzipiell Ja. Man muss aber zwischen den unterschiedlichen Varianten unterscheiden und je nach Motorrad abwiegen.
Was hat dich dein Motorrad gekostet? Wie sehr hängst du an deinem Motorrad?

Nicht jede Investition in den Diebstahlschutz ist gerechtfertigt/sinnvoll. Bei einem Motorrad welches 1.000-3.000€ gekostet hat, brauche ich keinen GPS-Tracker für hunderte bis tausende Euros, der mit monatlichen Kosten verbunden ist. Hat es einen Emotionalen-Wert für dich, dann spielen die Kosten eine geringere Rolle.

Es gibt unterschiedliche Arten von Alarmanlagen, die auch unterschiedlich teuer sind. Eine Wegfahrsperre, wie ein Bremsscheibenschloss kostet zwischen 20-200€, das zahlt sich prinzipiell immer aus. So wie eine Abdeckplane. Mit einer Plane versteckt man sein Schmuckstück vor neugierigen Blicken und „schreckt“ den Dieb bereits im Vorfeld ab.

Am Ende des Tages kannst nur du für dich selbst entscheiden, ob sich eine Motorradalarmanlage lohnt oder nicht.